Denn nach der Kürzung der öffentlichen Förderungen klaffte bei den Buchkindern auf einem eine 100.000-Euro-Lücke in der Finanzierung. . Ende Juni startete deshalb die Crowdfunding-Kampagne „Rettet die Buchkinder“. Die Resonanz ging weit über Leipzig hinaus: Menschen aus ganz Deutschland unterstützten die Kampagne, Medien berichteten bundesweit. Mehr als 1.300 Menschen beteiligten sich an der Kampagne auf Startnext; dort kamen mehr als 100.000 Euro zusammen. Damit konnte die akute existenzielle Notlage zunächst abgewendet werden.
Die grundsätzliche Frage nach einer verlässlichen Finanzierung der Bildungsarbeit bleibt jedoch bestehen. Der Verein arbeitet deshalb weiter daran, zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen und tragfähige Strukturen für die Zukunft zu entwickeln. Ein Jahr, das mit großen Sorgen begann, hatte nun auf der Frankfurter Buchmesse einen besonderen Höhepunkt bekommen: Dort stellten sich der Verein und der Verlag am eigenen Messestand vor – und hatten allen Grund zum Feiern.
Zum einen ist 2026 ja ein Jubiläumsjahr: 25 Jahre Buchkinder – seit 2001 begleitet der Verein Kinder und Jugendliche dabei, ihre eigenen Geschichten zu entwickeln, zu schreiben, zu illustrieren, zu drucken und zu Büchern zu binden. Diese Bücher konnten dann zur Frankfurter Buchmesse auch vorgestellt werden.
„Es gleicht bisweilen einer wilden See, durch die wir die Buchkinder-Unternehmung navigieren. Umso größer ist unsere Freude über die starke Resonanz, die wir in diesem Jahr erfahren durften – zunächst durch den erfolgreichen Abschluss unseres Crowdfundings und nun durch die erneute Auszeichnung mit dem Deutschen Verlagspreis“, sagt Birgit Schulze-Wehninck, Geschäftsführerin des Vereins Buchkinder Leipzig: „In einer Zeit, die vielfach von Positionierung und Abgrenzung geprägt ist, sind es die Verbindungen, die uns tragen und stärken. Ihnen gilt unser besonderer Dank – ebenso wie allen, die die Buchkinder seit 25 Jahren begleiten und unsere Arbeit möglich machen.“und red./jwInfos: www.buchkinder.de