Ein Super-Ergebnis, coole Musik und ein verdienter Preis

Am Start mit dem Debüt „Wenigstens wir“: Die Band Hallo Volte mit Literaturinstituts-Geschäftsführer Jörn Dege an Gitarre und Gesang (2.v.l.).Foto: Malte Seidel
Glückwunsch! Das „fahrradaktivste Team mit den meisten Radkilometern“ kommt aus dem Universitätsklinikum Leipzig – dies steht seit einigen Tagen fest. Den entsprechenden Preis konnten bei der offiziellen Preisverleihung zum Stadtradeln 2026 Teamkapitänin Diana Neuberger, Koordinatorin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) am UKL, und Norbert Kroker entgegennehmen. Ob auf dem Arbeitsweg, beim Einkaufen oder in der Freizeit: In den drei Aktionswochen kamen zahlreiche kleine und große Fahrten zusammen – am Ende standen für das UKL 126.185 Kilometer zu Buche. Damit verwies man die Marie-Curie-Schule auf den zweiten Platz. Zur Gesamtleistung des Stadtradeln-Teams „Universitätsklinikum Leipzig“ trugen 36 Unterteams aus unterschiedlichen Bereichen des Klinikums bei. Einige gingen mit ebenso kreativen wie passenden Namen an den Start – darunter „Happy Aua“, „Eilige Arzneimittel“, „Herzrasen“ oder „Die Frühstarter“. Ach ja – das kilometerstärkste Unterteam legte übrigens mehr als 16.000 Kilometer zurück.Na, Lust auf eine gute Handvoll Indie-Songs zwischen Synth-Pop, Hamburger Schule und 90s-Alternative? Dann mal die Tage reinhören bei „Wenigstens wir“, dem zwölf Stücke starken Debüt von Hallo Volte – und in der Band spielt auch Sänger und Gitarrist Jörn Dege, bekannt als Geschäftsführer vom Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Der kennt seine drei Kollegen richtig, richtig gut und zwar noch aus Jugendtagen in Sigmaringen: Vor gut 25 Jahren hat da die Bandgeschichte begonnen und zwar unter dem Namen Seitenweise – mit dabei waren Konrad Feldmeier, Daniel Fritz und Benjamin Speh; sie sind es bis heute. Und sorgen inzwischen gut für Aufsehen – schon Tocotronic-Frontmann Dirk von Lowtzow lobte zur 2025 erschienenen Debüt-EP „Anderswo“: „Die Schönheit der vorauseilenden Wehmut, die Schönheit der Revolte: Hallo Volte. Hören Sie diese Band!“ Kann man voll so stehen lassen – auch bei den zwölf „Wenigstens wir“-Stücken über Licht, Fenster und das Warten auf „später“ ...Sie ist eine der profiliertesten Stimmen für Rassismuskritik und Gleichstellungsarbeit im deutschsprachigen Raum: Die Leipziger Autorin Tupoka Ogette wird mit dem diesjährigen Louise-Otto-Peters-Preis ausgezeichnet. In ihren Büchern, Workshops und öffentlichen Debatten eröffnet sie Räume für die Auseinandersetzung mit Fragen von Herkunft, Hautfarbe, Identität, Geschlecht und gesellschaftlichem Zusammenhalt und setzt damit wichtige Impulse für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft. Nach Einschätzung der Stadt Leipzig – die den Louise-Otto-Peters-Preis in Erinnerung an die Leipziger Mitbegründerin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins vergibt – leistet Tupoka Ogetteeinen zentralen Beitrag dazu, dass das Grundrecht auf Gleichberechtigung nicht nur formal gilt, sondern gelebte Realität für alle Frauen wird – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder sozialer Lage. Ach ja – verliehen wird der Preis am 27. Oktober, die Laudatio auf Tupoka Ogette hält die Journalistin und Autorin Sibel Schick.Ganz wichtig: Fehler muss man korrigieren, nicht wahr. Deshalb mit der Bitte um Entschuldigung dieser Hinweis: Chef und Geschäftsführer von LVZ Post ist natürlich Tino Borde – Michael Hohenstein ist in dem Haus der Kundenbetreuer für das Privatkundengeschäft.



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