Dabei richtet die Ausstellung ihren Blick nicht auf Krieg und Zerstörung, sondern auf die Träume und Lebensentwürfe der Journalistinnen und Journalisten. Persönliche Aussagen, Fotomaterial und Archive verbinden die Erinnerung an ihre ursprünglichen beruflichen Pläne mit ihrer gegenwärtigen Realität im Krieg.
Die Lebenswege und Geschichten zeigen auf, wie sie weiterhin Wahrheit, Würde und demokratische Werte verteidigen. Und auch, wie der journalistische Auftrag durch die russische Invasion verändert, aber nicht zerstört wird.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 22. Oktober, um 18.00 Uhr mit der Performance „The Only Material – eine andere Art von Live-Journalismus über den Krieg?“ statt. Persönlich anwesend sind drei Reporterinnen und Reporter aus der Ukraine, die teils unveröffentlichte Geschichten aus ihrem Reporterleben teilen: Victoriia Yermolaieva (Chefredakteurin bei Hromadske Radio), Serhii Korovayny (Fotojournalist) und Diana Delyurman (Kriegsberichterstatterin und Fotografin). Sehen kann man die Ausstellung dann bis zum 3. Januar 2027. und red./jwInfos: www.dnb.de