Eine echte Leipzig-Premiere
Die wartet am 24. Oktober mit dem Konzert von Krallice bei der „Bells Echo“-Reihe

Spielen erstmals in Europa und in Leipzig: Krallice.Foto: Band
Leipzig. Ein bemerkenswertes Konzert im Rahmen der „Bells Echo“-Reihe kann man am Samstag, 24. Oktober, in der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig erleben: Zum einen spielt ab 19.30 Uhr die Musikerin Petra Hermanova auf der Zither, zum anderen gastiert das (Avantgarde-)Black-Metal-Quartett Krallice erstmals in Leipzig.

Mit alten Gewohnheiten brechen: Unter diesem Thema steht der „Bells Echo“-Interim-Abend. Da ist Petra Hermanova, die mit Denny Wilke – seines Zeichens Organist der Dresdner Philharmonie – spielen wird. ­Zither und Gesang verbinden sich mit der Orgel zu einem Soundtrack zwischen Klassik und Folk, zwischen Klang-Intensität und schwelgerische. Melodien. Und da ist Krallice, seit fast zwei Jahrzehnten eine Black-Metal-Band der außergewöhnlichen Art – feingeistig bei aller Brachialität und nie um eine überraschende musikalische Idee verlegen. In der sich gern auch mal disharmonische Klangflächen mit wuchtigen Rhythmuswindungen verbinden. Ach ja – das New Yorker Quartett ist übrigens anno 2026 zum ersten Mal auf einer Europa-Tournee. Und eigens für den Abend wird ein Raumkonzept entwickelt, durch das sich Licht, Klang und Kirchenarchitektur miteinander auflösen.

Infos: www.bellsecho.com

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