Preise für die Familienfreundlichkeit

Leipzig. Leipzig hat sie gefunden und ausgezeichnet: Menschen und Projekte, die sich mit Herzblut für Familien starkmachen. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Familienfreundlichkeitspreises 2026 werden heute im Neuen Rathaus beim großen Familienspielefest gekürt. In diesem Jahr steht der Preis ganz im Zeichen von Chancengerechtigkeit und dem Kampf gegen Kinderarmut.

Und die Preise gehen an ... beispielsweise den Verein Ferienland in der Kategorie „Anerkennung“: Seit über drei Jahrzehnten organisiert der Verein – komplett ehrenamtlich – Ferienfahrten für Kinder und Jugendliche, aus sozial und finanziell benachteiligten Familien. Das Sommercamp bringt Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren in die Böhmische Schweiz und ins beschauliche Örtchen Rauenstein im südlichen Thüringer Wald.

Der ebenfalls mit 2500 Euro dotierte Preis in der Kategorie „Innovation“ geht an „KUKU Willkommenspaket“ vom Verein einfach machbar: Mit dem Willkommenspaket möchte der Verein Familien blinder und stark sehbehinderter Babys von Anfang an begleiten. Enthalten sind unter anderem Tipps und Hilfestellungen rund um Antragsstellungen und wichtige Behördengänge sowie ein inklusives Stofftier als kuscheliger Wegbegleiter. Und zu guter Letzt geht der Publikumspreis an den „Wunderfinder“ der Bürgerstiftung Leipzig: Dabei entdecken Grundschulkinder gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Patinnen und Paten die Stadt Leipzig.

„Familienfreundlichkeit bedeutet, allen Kindern und Familien die Chance auf Teilhabe und gute Entwicklungsmöglichkeiten zu geben – unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Situation. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen ganz konkret, wie sich engagierte Menschen in Leipzig gegen Kinderarmut einsetzen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit“, erklärt Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie.

und red./jw
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