Der organisierte Breiten- und Leistungssport hat in Leipzig oberste Priorität: Dies wird im Programmentwurf eindeutig festgehalten. So orientiert sich die Sportförderung künftig an einem Richtwert von 30 Euro pro Vereinsmitglied und Jahr. Zur Stärkung der Vereinsstruktur werden mindestens 70 Prozent dieser Mittel für den Freizeit- und Breitensport aufgewendet. Maximal 30 Prozent fließen in den Leistungssport, wodurch auch der Nachwuchs in Leipzig eine verlässliche Säule behält.
Der Investitionsplan widmet sich vor allem dem Neubau und der Modernisierung zentraler Standorte. Als Großprojekte sind der Neubau einer Ballsporthalle, der Ausbau der Quarterback Immobilien Arena sowie das Haus des Sächsischen Sports Leipzig und die Komplettsanierung der Sportanlage in der Leplaystraße verankert. Die Erneuerung der Schulsportplätze wird im Jahr 2028 mit 1,75 Millionen Euro subventioniert. Für ein neues Multifunktionsgebäude an der Nordanlage für den Vereinssport sind bis 2029 mehr als 11,5 Millionen Euro eingeplant.
„Leipzig wird seine Sportinfrastruktur wie geplant auch ohne Beteiligung an einer möglichen Ausrichtung Olympischer Spiele in Deutschland weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung. „Wir schauen unverdrossen nach vorn. Der Spitzensport hat eine Vorbildwirkung – mit dem ‚Sportprogramm 2040‘ wollen wir deshalb über die Förderung des Breiten- und Leistungssports hinaus auch etwas für die Perspektiven unserer Kinder und Jugendlichen tun und Sportgroßereignisse nach Leipzig holen. Die geplante neue Ballsporthalle und eine modernisierte Quarterback Immobilien Arena für Leichtathletik-Events werden uns dabei helfen.“
Leipzig wird sich weiter um nationale und internationale Großsportereignisse bewerben. Mit etablierten Event-Standorten wie der Red Bull Arena, der Quarterback Immobilien Arena sowie der Leipziger Messe ist die Stadt für hochkarätige Sportgroßveranstaltungen gewappnet. Durch gezieltes Stadtmarketing soll der Sportstandort weiter profiliert werden. und red.Infos: www.leipzig.de/sport