Queere Kunst in der DDR?

Leipzig. „Biografien zwischen Underground und Propaganda“ werden in der Galerie im Neuen Augusteum vorgestellt: Die neue Ausstellung „Queere Kunst in der DDR?“ wird am Mittwoch, 14. Oktober, ab 19 Uhr eröffnet – sehen kann man diese dann bis 6. Februar 2027.Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit der Kustodie der Universität Leipzig mit dem Berlin Kunstverein Ost (KVOST): Anhand der wechselhaften Biografien von neun Künstlerinnen und Künstlern sowie ihrer Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien – zeigt die Ausstellung, wie unterschiedlich die Kunstschaffenden mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit umgingen. Inwiefern beeinflusste die sexuelle Orientierung ihre künstlerische Praxis und ihre berufliche Entwicklung? Die Ausstellung soll dazu einladen, Kunst aus der DDR neu zu lesen. Obwohl der Begriff „queer“ in seiner heutigen Bedeutung in der DDR nicht existierte, wird er als einender Sammelbegriff in der Ausstellung bewusst verwendet. und red.

Infos:

www.kustodie.uni-leipzig.de

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