Frühförderung vorgestellt
Tag der offenen Tür bei Känguru: Wie funktioniert Frühförderung eigentlich?

Wie geht eigentlich Frühförderung? Darüber informierten Ines Mackowiak, Leiterin der Frühförderstelle, Bianca Bretschneider, Geschäftsführerin IFB Leipzig, und Maike Bornschein, Prokuristin IFB Leipzig (v. l.).Foto: Frauke Backhaus
Leipzig. Frühförderung – was ist das eigentlich? Wie läuft diese ab und welche Bedeutung hat sie für Kinder? Antworten auf diese Fragen gab es in diesen Tagen in der Interdisziplinären Frühförderstelle Känguru bei einem Tag der offenen Tür.

„Uns ist wichtig, nicht nur einzelne Entwicklungsbereiche eines Kindes zu betrachten. Jedes Kind bringt seine ganz eigenen Stärken, Herausforderungen und sein eigenes Umfeld mit. Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit unserer unterschiedlichen Fachbereiche so wertvoll“, sagt die Leiterin Ines Mackowiak. Und so arbeiten 20 Fachkräfte aus Sozial- und Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie am Torgauer Platz Hand in Hand zusammen. Und haben dabei die Entwicklung eines Kindes aus unterschiedlichen Perspektiven im Blick.

Wie groß der Bedarf ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Rund 200 Kinder werden derzeit allein im Bereich Frühförderung begleitet. Seit Jahresbeginn wurden zudem mehr als 200 Diagnostiken durchgeführt. Dabei geht es nicht allein um die Arbeit mit den Kindern. Beratung und die Einbindung der Familien gehören ebenso dazu. Die Angebote reichen von individuellen Spiel- und Förderangeboten für Motorik, Sprache, Kognition sowie die soziale und emotionale Entwicklung bis hin zu Unterstützter Kommunikation, Elterncoaching und alltagsorientierter Beratung.

Auch nach dem Tag der offenen Tür entwickelt die Frühförderstelle ihre Angebote weiter. Am 27. Oktober startet mit „Känguru Kinder in Bewegung“ ein neuer Präventionskurs. Hier gibt es noch freie Plätze. und red.

Weitere Infos:

www.kaenguru-

leipzig.de/mobil/

fruehfoerderstelle

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