Friedensgebet am 12. Oktober

Leipzig. Ein Friedensgebet zum Internationalen Tag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung findet am Montag, 12. Oktober, ab 17 Uhr in der Leipziger Nikolaikirche statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Politik und Gesellschaft, Kindern und ihren Eltern und alten Menschen ein Leben in Würde, Sicherheit und eine Zukunft ermöglichen will. Dabei geht es auch um die Erfahrungen von Familien, die durch politisch geschaffene Lebensbedingungen und institutionelle Hürden täglich fehlende Unterstützung, Diskriminierungen und Ausgrenzungen erfahren.

Das Friedensgebet wird diesen Erfahrungen Raum geben und zugleich den Blick auf die gemeinsame Verantwortung richten: Was können Kirche, Politik, Verwaltung, Verbände und Zivilgesellschaft tun, damit Kinder nicht in Armut und Ausgrenzung aufwachsen müssen, Eltern nicht in Armut leben und alte Menschen nicht vernachlässigt werden müssen? Mit dabei sind unter anderem Silko H. Kamphausen als Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Leipzig, Olaf Klimpel vom Verein ATD Vierte Welt in Deutschland und Kirchenrat Lüder Laskowski, Referent für Gemeindeentwicklung im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

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