Dementsprechend zufrieden war man sowohl in Leipzig als auch in Markkleeberg. „Dass Leipzig beim Stadtradeln über viele Jahre auf einem so hohen Niveau unterwegs ist, zeigt, wie viele Leipzigerinnen und Leipziger sich für eine starke und klimafreundliche Mobilität einsetzen“, erklärt Stadtradeln-Koordinator Matthias Uhlig vom Verein Ökolöwe: „Genau dieser lange Atem und das gemeinsame Engagement sind entscheidend. Jeder Kilometer ist ein Beitrag – gemeinsam entsteht daraus eine echte Veränderung.”
Und Antje Hamel, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Markkleeberg, hatte eine ganz besondere Dankes-Botschaft: „Ein ganz großes Lob geht an unsere Schulen, insbesondere an die Rudolf-Hildebrand-Schule für ihren unermüdlichen Einsatz. Mit 85 aktiv Radelnden und 17.490 gefahrenen Kilometern stellt das Gymnasium den absoluten Spitzenreiter im Markkleeberger Abschlussranking dar. Herzlichen Glückwunsch!“ Auch sie verweist auf diesen gemeinschaftsstiftenden Effekt: „Es ist schön zu sehen, wieviel wir in Gemeinschaft geschafft haben: viele Fahrten mit dem Rad, viel Freude am gemeinsamen Ziel und ein gutes Zeichen für unser Stadtklima.“
Wobei man in Leipzig noch einen Schritt weitergeht und die (anonym) gesammelten Daten der Stadtradeln-App auswertet: Damit wird auf stadtradeln.de eine Heatmap erstellt, die aufzeigt, wo in Leipzig tatsächlich geradelt wird – unabhängig vom bestehenden Straßen- und Wegenetz. Die gesammelten Daten sollen der Stadtverwaltung als wertvolle Grundlage zur gezielten Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden.
Ach ja – Preise gibt’s in Leipzig ja auch: Diese werden am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr in der Alten Handelsbörse von Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und Stadtradeln-Koordinator Matthias Uhlig verliehen. Hier werden die fahrradaktivsten Teams in insgesamt elf Kategorien wie etwa Kitas und Stadtratsfraktionen ausgezeichnet. Zusätzlich werden vier Preisgelder in Höhe von jeweils 250 Euro unter den aktivsten Teams verlost. und red./jw