München hatte letztlich die Nase vorn

Leipzig/Berlin. Dann ging es mit einem Mal richtig schnell: Kurz vor der Entscheidung darüber, mit welchem Kandidaten die Bundesrepublik Deutschland ins (internationale) Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele 2026, 2040 und 2044 gehen wird, hat die Hauptstadt die Bewerbung „Berlin+“ zurückgezogen. In diesem Konzept spielte Leipzig als Juniorpartner ebenfalls eine Rolle.

„Heute ist ein trauriger Tag für Berlin“, erklärte der scheidende Berliner Bürgermeister Kai Wegner. Und gab in diesem Atemzug das Ende von dem Konzept „Berlin+“ bekannt, bei dem neben Brandenburg und Sachsen-Anhalt auch Sachsen an Bord war. Die Ursache für diesen Rückzug ist im Ergebnis der Berliner Wahlen für das Abgeordnetenhaus zu sehen: Die Wahlsiegerin Elif Eralp von den Linken ist Olympiagegnerin.

„Wir bedauern den Rückzug von Berlin+ sehr. Leipzig und Sachsen waren mit großer Überzeugung Teil dieses Konzepts. Die gemeinsame Bewerbung hat gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung einer internationalen Metropole mit starken Sportstandorten und großer Sporttradition in den Regionen liegt“, erklärt Dr. Frank Pfeil, Präsident des Landessportbundes Sachsen (LSB), nach dieser Bekanntgabe.

Inzwischen steht auch fest, welche Region den Hut in den Ring für die olympischen Ringe werfen wird: Mit deutlicher Mehrheit hatte die außerordentliche Vollversammlung vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für München gestimmt. Bedeutet allerdings, dann nun auch der Kanupark Markkleeberg als Austragungsort aus dem Rennen ist ...

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