Die Pinselohren sind zurück
BUND startet Theatertour, um fürdie Rückkehr des Luchses zu werben

Steht im Blickpunkt vom „Luchstheater“ im Waldpädagogik-Zentrum Oberholz: Der Luchs als Rückkehrer in Sachsens Wäldern.Foto: Gert Emmrich
Großpösna. Über 150 Jahre lang war der Eurasische Luchs in Deutschland verschwunden. In Sachsen wurde das letzte Tier 1743 bei Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz geschossen. Dank Wiederansiedlungsprojekten etwa im Erzgebirge, Harz und Thüringer Wald wagt sich die scheue Raubkatze wieder zurück in ihre alten Reviere.

Damit die Rückkehr der größten Katzenart Europas auf Akzeptanz stößt, setzt der BUND Sachsen auf Aufklärung. Im Rahmen des Projekts „Luchsland Sachsen – Entdecke die Welt der Pinselohren“ startet im September eine Theatertour mit dem Stück „Fräulein Brehms Tierleben Lynx lynx – Der Luchs“. „Der Luchs gehört zu den großen, natürlich vorkommenden Beutegreifern hier im mitteleuropäischen Raum. Ein intaktes Ökosystem braucht Beutegreifer, um das Gleichgewicht zu wahren“, erklärt Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen. Die Rückkehr sei ein Erfolg für Artenschutz und Ökosystem-Wiederherstellung. Im Stück hat hat Schauspielerin Daniela Zähl vom Ensemble „Fräulein Brehms Tierleben“ ihren Auftritt – dem weltweit einzigen Theater für heimische, gefährdete Tierarten. Wissenschaftlich fundiert und dabei unterhaltsam bringt sie die Lebensweise des geheimnisvollen Waldbewohners auf die Bühne, geeignet für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Auftakt der Tour ist am 25. September um 17.30 Uhr im Waldpädagogik-Zentrum Oberholzhaus in Großpösna.

Der Eintritt ist frei,

eine Anmeldung nicht nötig.

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