In der DDR wurde er nicht verlegt, der (unvollendete) Roman „Rummelplatz“ – inzwischen zählt das Werk zu den wichtigsten Büchern über die Wismut AG. Die Auseinandersetzungen über diese realistisch erzählte Geschichte des fiktiven Erzgebirgsdorfes Bermsthal der Jahre 1949 bis 1953 führten dazu, dass sich der Schriftsteller mehr und mehr zurückzog hin zum Alkohol – bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1974.
In seinen Leipziger Jahren war er Stammgast in der Markkleeberger Gaststätte „Wartburg“. Dort wird die Künstlerspur nun eine Ehrenplakette für Werner Bräunig enthüllen. Dabei werden Dr. Volker Külow, Markkleebergs Oberbürgermeister Kasten Schütze und Manfred Mühling den Künstler würdigen. Die Plakette wird in Anwesenheit des Sohnes von Werner Bräunig enthüllt. Durch das Programm führt Dagmar Winklhofer-Bülow.