Dafür hat deren Geschäftsführer Karsten Günther auch eine gute Erklärung: „Die neue Lichtanlage wertet die Arena enorm auf. Sie macht unsere Spielstätte jetzt wieder ligakonform und fernsehtauglich, bietet aber auch einen großen Mehrwert für unsere Mannschaft und besonders für unsere Fans, weil das Spieltagserlebnis noch einmal auf ein neues Level gehoben wird.“ Und dies nicht nur in erhellender Hinsicht, sondern vor allem in Sachen Nachhaltigkeit.
Der Hintergrund: Dies bislang für Licht sorgenden Metalldampflampen stammen noch aus dem Eröffnungsjahr 2002 und sind damit – nun ja – ordentlich veraltet. Zuletzt erreichten die alten Leuchtmittel nur noch rund 65 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Lichtleistung. Zudem waren Ersatzteile kaum noch verfügbar. Und außerdem verbrauchte die alte Beleuchtungsanlage deutlich mehr Energie im Vergleich zu LED.
Ende Juni 2026 begann deshalb die umfassende Erneuerung hin zu einer zeitgemäßen, umweltfreundlichen Lösung. Insgesamt 193 LED-Fluter ersetzen die alte Anlage: 107 Hochleistungsfluter mit jeweils rund 120.000 Lumen, 84 multifunktionale Fluter mit einstellbarer Weißlichtfarbe und RGBW-Farbmischung sowie zwei Spezialfluter für die optimale Ausleuchtung des Photo-Finish-Bereichs bei Leichtathletikveranstaltungen.
Eine Investition in die Zukunft, befindet die Leiterin des Amtes für Sport Katja Büchel: „Für Bundesliga-Handball, Leichtathletik und internationale Sportwettkämpfe müssen wir in der Quarterback Immobilien Arena moderne technische Standards gewährleisten.“ Zudem bietet die neue Beleuchtungsanlage deutlich mehr Möglichkeiten für die Inszenierung von Veranstaltungen. Die multifunktionalen Fluter wechseln zwischen warmen und kalten Weißtönen und erzeugen zahlreiche Farbtöne, beispielsweise für individuelle Lichtszenen beim Einlaufen der Mannschaften, beim Torjubel oder sofern durch die Veranstaltungsproduktionen gewünscht bei Konzerten und Shows. Herzstück des Systems ist eine moderne Lichtsteuerung, über die sich die verschiedenen Szenarien programmieren lassen, ergänzt durch eine automatische Funktionsüberwachung.