„Hier steht der Mensch im Mittelpunkt“
Palliativstation am Evangelischen Diakonissenhaus eröffnet / Belegung ab Oktober möglich

Freude bei der Eröffnung: Gemeinsam steht man für eine bestmögliche palliativmedizinische Versorgung auf einer eigenen Station.Foto: Kay Zimmermann
Leipzig. Offiziell eröffnet ist sie schon, die Palliativstation im Evangelischen Diakonissenkrankenhaus Leipzig – die ersten Patientinnen und Patienten können aber voraussichtlich erst Anfang bzw. Mitte Oktober aufgenommen werden. Die Ursache: Kurzfristig eingetretene Verzögerungen bei den Bauarbeiten und bei der Ausstattung der Räumlichkeiten.

Rund 3,3 Millionen Euro wurden in dieses Zukunftsprojekt investiert: Mit der eigenen Palliativstation wird die fachgerechte palliativmedizinische Versorgung fortan an einem Ort konzentriert und weiter ausgebaut. Die neue Einrichtung verfügt über sechs Einzelzimmer und einen großzügigen Gemeinschaftsraum mit einer Terrasse ins Grüne. Der Erweiterungsbau befindet sich an einer strategisch wichtigen Stelle des Krankenhauses und verfügt über eine direkte Verbindung zur geriatrischen Station. Mit einem Festakt wurde die Palliativstation in diesen Tagen eröffnet – und dabei wurde deutlich, wie wichtig diese ist. „Wir setzen ein klares Signal: Hier stehen der Mensch und seine Würde im Mittelpunkt. Es entsteht ein Ort des Trostes und der Geborgenheit“, unterstreicht die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping. Und Dr. Anja Mende als Leiterin der neuen Station erklärt: „Gemeinsam mit meinem hoch spezialisierten und multiprofessionellen Team werden wir unsere ganze Kraft dafür einsetzen, dass hier für alle spürbar wird, wofür gute Palliativmedizin in einem christlich geprägten Krankenhaus steht.“

Diese Umsetzung kostet natürlich Geld – deshalb war man durchaus froh über den 5000-Euro-Spendenscheck der Ilse Schwarz-Stiftung, den es zur Eröffnung gab. Diese Spende wird in die Ausstattung und Gestaltung der neuen Räumlichkeiten gesteckt. Und auch ansonsten freut man sich über jede Unterstützung: Mit Spenden könne man den Palliativpatientinnen und -patienten kleine oder auch letzte Wünsche erfüllen.

Weitere I nfos:

www.diako-leipzig.de

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