Leipzig.
„KI Pop – mehr als Meme-Musik?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Tomy Brautschek vom Institut für Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und zwar am Mittwoch, 16. September, in der virtuellen Vortragsreihe „Pop im Deutschen Musikarchiv“. Der Hintergrund: Wer heute soziale Medien, Musikstreaming- oder Videoplattformen nutzt, der hört zunehmend Sounds, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz generiert oder verändert wurden. Mittlerweile lassen sich mit einfachen Textprompts ganze Songs und Stimmen erzeugen, was für Content Creator ein kreatives Spielfeld eröffnet. Der Vortrag untersucht im Einzelnen die kulturelle Eigenlogik solcher neuen Popformate und fragt nach ihren Potenzialen und Herausforderungen für die Zukunft populärer Musik. Die Veranstaltung am 16. September ab 19 Uhr ist wie immer rein virtuell und kostenlos.
Infos: www.dnb.de