Gedenken an 1. September

Leipzig. Mit dem Überfall auf Polen entfesselte Nazideutschland am 1. September 1939 den Zweiten Weltkrieg: Mit einer Gedenkveranstaltung und einer Kranzniederlegung wird am Dienstag, 1. September, um 16 Uhr am polnischen Mahnmal auf dem Ostfriedhof an diesen Tag erinnert.

Mehr als 400 Menschen aus Polen – vor allem Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie KZ-Häftlinge – kamen während des Krieges in Leipzig ums Leben und wurden hier beerdigt. An ihr Schicksal und in Verantwortung für das millionenfache Leid des Krieges erinnern an diesem Tag die Stadt Leipzig und das Honorar­konsulat der Republik Polen für Sachsen: Oberbürgermeister Burkhard Jung wird eine Gedenkrede halten.

Daran schließt sich eine Ansprache von Mateusz Pinkiewicz, junges Mitglied der Polnischen Katholischen Mission in Sachsen, Gemeinde Leipzig, an. Musikalisch umrahmt wird das ­Gedenken durch Schülerinnen und Schüler der Leipziger Musikschule „Johann-Sebastian-Bach“. Mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute findet die Gedenkveranstaltung ihren Abschluss. und red.
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