Und diese Veränderung ist bewusst geplant und exakt so gewollt, unterstreicht Michael Jana, Leiter des Mobilitäts- und Tiefbauamtes: „Mit der Deckensanierung ist natürlich der Komfort und die Sicherheit für den Kfz-Verkehr auf dieser wichtigen Verbindungsachse zwischen der Innenstadt und dem Leipziger Süden wieder gegeben. Zentral ist jedoch, dass nun eine seit Jahrzehnten bestehende Lücke im Hauptnetz des Radverkehrs fast ganz geschlossen werden konnte. Viele Radfahrende haben sich hier nicht in den vierspurigen Kfz-Verkehr getraut. Mit den eigenen Radfahrstreifen gibt es jetzt eine Verkehrsführung, mit der die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden verbessert wird.“
Die Stadt hatte bereits im vergangenen Jahr auf der Harkortstraße einen stadtauswärtigen Radfahrstreifen vom Ring bis vor die Beethovenstraße angelegt, der nun beidseitig bis zur Paul-Gruner-Straße führt. Im kommenden Jahr ist vorgesehen, die letzte noch verbleibende Lücke zwischen Paul-Gruner-Straße und Wundt-/Dufourstraße zu schließen. Hierfür muss zunächst noch die Ampelanlage an der Kreuzung Wundt-/Dufourstraße umfangreich angepasst werden.
In den vergangenen Monaten hatte diese Baustelle Leipzig ganz schön in Atem gehalten: Seit 8. Juni hatten die Leipziger Wasserwerke auf rund 110 Metern zwischen Martin-Luther-Ring und Floßplatz die Trinkwasserleitungen modernisiert und querende Leitungen im Straßenbereich zurückgebaut. Das Mobilitäts- und Tiefbauamt sanierte anschließend die Fahrbahndecke der Harkortstraße zwischen Riemannstraße und Martin-Luther-Ring – die Verbindung ist stark befahren war entsprechend geschädigt. Dabei wurden Schachtaufsätze, Straßenabläufe und Verkehrsschilder erneuert sowie die Fahrbahnmarkierung frisch aufgebracht.