Mal reinschauen in der Stahlgießerei Keßler & Co. GmbH? Oder hinter die Kulissen der Leipziger Messe schauen? Wie geht es eigentlich in der Medien- und Games-Branche und damit bei R42 der Gecko Group zu? Oder wie wäre es mit einem Ausflug nach Lützen zu Chefs Culinar Ost oder nach Kretzschau zur Hegla Maschinenbau GmbH? Und was passiert eigentlich in Sachen Schönheit bei der Euspiron GmbH in Wurzen? Auf all diese Fragen gibt das „Offene Werktor“ eine Antwort – wobei es sich durchaus anbietet, sich schon jetzt mal um Plätze bei den entsprechenden Führungen zu kümmern.
Dies zeigt: Da ist gut was los zu den Tagen der Industriekultur in der Region – und da hat man das Veranstaltungsprogramm vom IndustrieIKulturIFestival überhaupt noch nicht angeschaut. Was sich aber auf jeden Fall lohnt, denn da geht es beispielsweise um Thermosflaschen beziehungsweise um die globale Kulturgeschichte eben dieser – erklärt wird die am 8. September ab 17 Uhr in der Handwerkskammer zu Leipzig. An allen sieben Tagen der Veranstaltungswoche ist was los – von Führungen zur 130-jährigen Straßenbahngeschichte über eine Lesung zu Wolfgang Hilbig und Walter Bauer hin zum Tag des offenen Denkmals im Robert-Koch-Park sowie der Abschlussveranstaltung „Klingender Park“ im Clara-Zetkin-Park.
Auf ein Jubiläum muss noch verwiesen werden: Das feiert die Museumsfeldbahn am Lindenauer Hafen: Die Kiesbahn, die 1856 ihren Betrieb aufnahm, wird 170 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden Fahrten in die Schönauer Lachen sowie zum Museumsbahnhof angeboten. Ach ja – ein Motto gibt es im Jahr 2026 auch: Diesmal steht das Event unter der Headline „Eine lebendige Industriekultur“ – und von dieser Lebendigkeit möchte man Interessierte vom 7. bis 13. September auch überzeugen. und red./jwInfos: www.tik-leipzig.de