Noch mehr Investitionen ...
Und zwar im Jahr 2025: Die Leipziger Gruppe zieht die Bilanz des vergangenen Jahres

Diese (Baustellen-)Bilder prägen derzeit die Leipziger Südvorstadt: Hier investiert die L-Gruppe in die Erweiterung des Fernwärmenetzes.Foto: Jens Rometsch
Leipzig. Die Leipziger Gruppe zieht Bilanz und zwar für das abgelaufene Jahr 2025: Demnach hat der Konzern seine Investitionen um rund 43 Millionen Euro auf 374 Millionen Euro gesteigert und zwar in den Geschäftsfeldern Energie, Mobilität und Wasser. Ebenfalls eine interessante Zahlen: Die Zahl der Mitarbeitenden der L-Gruppe ist von 5300 auf 5500 gestiegen.

„Die Rahmenbedingungen sind leider weiterhin herausfordernd und hochvolatil – sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Die Leipziger Gruppe sorgt dennoch dafür, dass sich die Menschen vor Ort auf Energie, Mobilität und Wasser verlassen können“, erklärt Karsten Rogall, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Gruppe. Die wachsende Mitarbeiterzahl spreche auch für die Attraktivität der Unternehmen und ihr steigendes Leistungsvolumen.

Wobei letzteres eben auch notwendig ist, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Herausforderungen, die auch Oberbürgermeister Burkhard Jung beschreibt: „Mit der begonnen Wärmewende haben wir die nächste große Etappe eingeleitet, um Leipzigs Lebensqualität noch weiter zu steigern und wichtige Beiträge für unsere Klimaschutzziele umzusetzen.“ Ach ja – das Leipziger Stadtoberhaupt ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Gruppe.

Das ist der Blick auf die Zahlen: Im Mobilitätsbereich stellten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) wieder neue Rekorde auf: Die Fahrgastzahlen stiegen von 166,9 Millionen im Vorjahr auf 171,2 Millionen im Geschäftsjahr 2025. Die Verkehrsbetriebe erreichten somit zum zweiten Mal in Folge die höchsten Fahrgastzahlen seit den frühen 1990er Jahren. Im Jahr 2025 investierte man hier unter anderem in neue E-Busse sowie Ladetechnologie, in den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur – zum Beispiel in der Dieskaustraße.

„Die Wasserwerke stehen mit ihren umfangreichen Maßnahmen bei Netzen und Anlagen erneut für eine langfristig zuverlässige und umweltschonende Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung“, sagt Karsten Rogall. „Der Ausbau des Klärwerks Rosental, die größte Einzelinvestition der Leipziger Wasserwerke in ihrer Geschichte, ist gestartet. Das neu gebaute und im Vorjahr eröffnete Sportbad am Rabet, betrieben von unseren Sportbädern, erfreut sich einer hohen Beliebtheit. Auch das ist ein Stück urbane Lebensqualität.“

Letzter Punkt – die bereits angesprochene Wärme- und damit Energiewende. „Wir haben unsere PV-Flächen sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum vergrößert. Neue E-Ladestationen sind entstanden. Unsere Solarthermie Leipzig West – die derzeit größte Solarthermie-Anlage Deutschlands – speist seit diesem Sommer grüne Fernwärme ein.“ Darüber hinaus wollen die Leipziger Stadtwerke mit CO2-freier Abwärme aus der Raffinerie Leuna für warme Wohnungen sorgen: Der im Jahr 2025 dafür gestartet Bau liegt im Plan. Über die 19 Kilometer lange Leitung könnten ab 2028 rund 38 Prozent des Leipziger Fernwärme-Bedarfs mit grüner Fernwärme abgedeckt werden. Und: Mit dem Fernwärme-Pilotquartier Südvorstadt-Westseite bringen die Stadtwerke Stück für Stück weitere Straßen an die Fernwärme. und red./jw
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