Architektinnen und Bauherren können ihre Projekte ab sofort einreichen. Noch bis zum 18. September läuft die Bewerbungsfrist für Bauwerke, die zwischen 2022 und 2026 im Stadtgebiet entstanden sind. Ausgezeichnet werden können Gebäude und Freiraumgestaltungen aller Art – von der Schule über den Park bis zum Wohnhaus. Besonderes Augenmerk legt die Jury auf nachhaltiges und ressourcensparendes Bauen. Baubürgermeister Thomas Dienberg freut sich über die neue Beteiligung: „Wie die gebaute Umwelt in der Stadt gestaltet ist, das wirkt sich unmittelbar auf die Lebensqualität jeder und jedes Einzelnen aus“, sagt er. Genau deshalb sollen nun auch die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden dürfen.
Im Dezember werden alle eingereichten Bewerbungen in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses ausgestellt. Dann beginnt die Abstimmung – sowohl vor Ort als auch online. Die offizielle Preisverleihung folgt im April 2027, begleitet von einer weiteren Ausstellung im Neuen Rathaus.
Die Fachjury ist siebenköpfig und unabhängig: Den Vorsitz hat Professorin Katja Annika Pahl aus Hamburg. Ergänzt wird das Gremium unter anderem durch Architektinnen aus Berlin und Bremen sowie zwei Leipziger Fachleute für Baugeschichte und Kunstgeschichte. Zuletzt wurde der Preis 2023 vergeben: Eine Kita in der Tarostraße, ein Schulerweiterungsbau sowie die Skateanlage in Grünau wurden ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr musste der Preis wegen der angespannten Stadtfinanzen pausieren – umso mehr Vorfreude dürfte die neue Runde wecken. und red.Infos: www.leipzig.de/
architekturpreis.