Dies wird zumindest nach dem Motto „Eins aus Drei“ empfohlen – drei Trassenvarianten wurden untersucht, der Bau einer zweigleisig befahrbaren Strecke über die verlängerte Auenseestraße bis zu einer neuen Wendeschleife und einem möglichen neuen Straßenbahnbetriebshof nahe des S-Bahnhofs Leipzig-Wahren ist nun für gut empfunden. Zum Beispiel. weil man dann die bestehende Straßenbahn-Wendeschleife am Pater-Aurelius-Platz zurückbauen könnte – und damit wäre der Weg frei für eine attraktivere Gestaltung des Bereichs rund um das Rathaus Wahren. Und nach dem Motto „Zwei Fliegen, eine Klappe“ möchte im Zuge des Projekts auch eine Straßenverbindung zwischen der Georg-Schumann-Straße und der Travniker Straße schaffen. Parallel zur neuen Straßenbahntrasse.
Der Hintergrund: Der Stadtrat hatte im Oktober 2020 den Planungsbeginn für drei Netzerweiterungen beschlossen – neben der Anbindung des S-Bahnhofs Wahren auch die so genannte Südsehne inklusive der Einbindungstrassen sowie die Anbindung von Thekla-Süd. Für das (in der Studie bevorzugte) Wahren-Projekt werden Gesamtkosten von rund 35 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt. Inwiefern und wann das Bauprojekt umgesetzt werden kann, hängt von der Haushaltssituation, verfügbaren Fördermitteln und der Priorisierung durch den Stadtrat ab.
Infos: www.leipzig.de/
netzerweiterung-wahren