Betroffen sind unter anderem Bereiche an der Koburger Straße, an der B2 am Goethesteig sowie im Leipziger Rosental. Fachkräfte des Amtes für Stadtgrün und Gewässer prüfen dort Bäume auf erkennbare Schäden und beseitigen die Gefahrenstellen, soweit dies erforderlich ist. Während der Arbeiten kann es örtlich zu Einschränkungen und kurzfristigen Sperrungen von Wegen kommen.
Die Stadt Leipzig empfiehlt, ausschließlich die freigegebenen Wege des Auwalds zu nutzen, Absperrungen und Hinweise zu beachten sowie bei Wind, Niederschlag oder geschädigten Bäumen besonders vorsichtig zu sein. Von abgestorbenen, schiefstehenden oder beschädigt wirkenden Bäumen sollte ausreichend Abstand gehalten werden. Das Betreten gesperrter Bereiche ist nicht zulässig.
Spaziergänge im Auwald sind derzeit mit besonderen Risiken verbunden. Das Problem: Die Schäden sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Eschentriebsterben und die Folgen der Trockenjahre können beispielsweise dazu führen, dass Äste oder auch äußerlich noch gesund wirkende Bäume umstürzen.
Zwar erholen sich Baumkronen nach den Trockenjahren teilweise sichtbar, das Wurzelwerk kann diese Entwicklung jedoch häufig nicht im gleichen Maß nachvollziehen. Das Verhältnis zwischen Krone und Wurzeln gerät dadurch aus dem Gleichgewicht. Gleichzeitig können Pilze geschwächte oder beschädigte Wurzel- und Stammbereiche besiedeln und zu Fäulnis führen. Dies kann die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen. Besonders betroffen sind Eschen, die durch das Eschentriebsterben geschwächt sind. Aber auch bei Ahornbäumen können Schäden auftreten.
Weitere aktuelle Hinweise: www.leipzig.de/waldgefahren