Am Sonntag geht’s los ...
Und zwar für die Chemie-Regionalliga-Truppe: Auftakt mit dem Heimspiel gegen Babelsberg 03

Leipzig. Am Sonntag, 26. Juli, gilt es wieder – und dies auch noch vor heimischen Publikum: Zum ersten Spieltag der Regionalliga Nordost empfängt die BSG Chemie Leipzig im Alfred-Kunze-Sportpark den SV Babelsberg 03. Los geht diese Standortbestimmung zweier einigermaßen runderneuerter Mannschaften um 14 Uhr.

Die Kennzahlen sind eindeutig: Die einen in Grün-Weiß verzeichnen eine Kaderbewegung von satten elf Neuzugängen bei bemerkenswerten 16 Abgängen – die anderen aus Brandenburg toppen dies noch einmal mit 13 Neuzugängen bei 15 Abgängen (mit dem Auslaufen von Leihen sind es sogar noch mehr). Ja, das geht dann schon mal als großer Umbruch durch. Den aus Leutzscher Sicht die „Chemiker“ aber ganz gut verkraftet haben: Die Testspielergebnisse lassen durchaus hoffen. So zog man sich bei der Partie gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg höchst achtbar aus der Affäre. Im ungewohnten „Viermal-30-Minuten-Modus“ konnte man eine Stunde lang auf Augenhöhe mithalten (da stand’s dann 1:1), ehe die Kräfte schwanden und es noch eine deutliche 1:4-Angelegenheit wurde.

Für massive Euphorie sorgte aber ein anderes Testspiel mit ausgeprägtem „Europapokal-Feeling“: Vor Wochenfrist reisten die Mannen von Cheftrainer Alexander Schmidt begleitet von 2000 Fans nach Österreich, um sich mit dem frischgebackenen Zweitligisten Wacker Innsbruck zu messen. Die guten Nachrichten: Zum einen hielt man auch da auf Augenhöhe mit und musste erst in letzter Minute das eine Gegentor kassieren. Und zum anderen erwies sich die ganze Angelegenheit als ein Erlebnis der unfassbar stimulierenden Sorte für Mannschaft, Verein und Fans – solche Kleinigkeiten können es ja dann vielleicht ausmachen.

Neben den sportlichen Dingen selbstverständlich, aber da scheint man in Leutzsch ein gutes Händchen zu haben: Neue Offensivspieler wie Marc Sodji oder Elias Kratzer setzten auf Anhieb Akzente, in der Defensive fügte sich David Pfeil gut ein und Luca Bürger übernimmt wie selbstverständlich Gesamt-Verantwortung. Macht irgendwie Lust auf mehr, muss nun aber am Sonntag der Regionalliga-Nagelprobe standhalten.

Der Ausblick: Die ersten sechs Spieltage sind angesetzt, wie gewohnt kann im Vorfeld niemand so genau sagen, was Sache ist. Mal vielleicht abgesehen davon, dass Mannschaften wie die VSG Altglienicke, der FC Rot-Weiß Erfurt, der FSV Zwickau und irgendwie auch der Lokalrivale Lok Leipzig allein schon Kraft ihrer Kaderzusammenstellung ganz oben mitmischen werden (nix Genaues weiß man aber auch da nicht).

Den genannten geht Chemie Leipzig zunächst aus dem Weg, mit dem BFC Dynamo (1. August, 16 Uhr in Berlin), dem Halleschen FC (5. August, 19 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark) und dem FC Carl Zeiss Jena (14. August, 19 Uhr ebenfalls im AKS) warten aber schon mal ein paar echte Kracher. Und mit dem Duell gegen den Aufsteiger Regionaler Sportverein Eintracht 1949 aus Stahnsdorf – das geht am 8. August ab 14 Uhr im Preussenstadion Berlin über die Bühne – erwartet die „Chemiker“ gleich eine Aufgabe mit „Wundertüten“-Charakter ... und JW

Infos zur Mannschaft, Tickets und dem Spielplan:

www.chemie-leipzig.de

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