Kampf umdie Zukunft
Für Anna lief gerade alles nach Plan – dann kam die Diagnose: ein Gehirntumor / Freunde sammeln nun Spenden

Leipzig. Noch vor wenigen Wochen kletterte Anna durch Leipzigs Baumkronen, fegte als selbstständige Baumpflegerin von Auftrag zu Auftrag und trainierte nebenbei für ihren nächsten Triathlon. Heute liegt die junge Frau im Krankenhaus – nach ihrer vierten Hirn-Operation.

Der Weg dorthin war lang und zermürbend. Monatelang litt Anna unter unerklärlichen Kopfschmerzen. Mehrere Ärzte nahmen sie nicht ernst. Erst später folgte die Diagnose: ein gutartiger Tumor im Gehirn. Eine erste Operation sollte ihn entfernen – doch nicht vollständig. Fünf Tage später der nächste Eingriff. Dann durfte Anna kurz nach Hause, aber nur für einen einzigen Abend: Die Wunde entzündete sich, und es ging sofort zurück in die Klinik. Bei einer dritten OP wurde die Wunde gereinigt, bei einer vierten schließlich ein sogenannter Hirn-Shunt eingesetzt – ein Ventil, das dauerhaft in ihrem Körper verbleiben wird. Dazu kam eine Hirnhautentzündung. Seither ist Anna ans Bett gebunden. Sie sieht doppelt, kämpft täglich gegen Übelkeit, kann kaum essen und wartet auf einen Reha-Platz. Und sie macht sich große Sorgen um ihre berufliche Zukunft – denn als Selbstständige bricht mit der Arbeitsfähigkeit auch das Einkommen weg.

Ihre Freundin Sara Hoss hat deshalb auf der Plattform GoFundMe einen Spendenaufruf gestartet. Mindestens 7000 Euro sollen zusammenkommen – über 3000 Euro sind bereits eingegangen: „Geld kann keine Gesundheit wiederherstellen, aber es kann ihr einen angstfreien Ausblick auf die Zeit danach geben.“

Wer Anna unterstützen möchte, findet die Spendenaktion unter: gofundme.com/f/

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