Zwei Werke überzeugten die Jury im vergangenen Jahr: „der große seher“ und „bedingtes aufbegehren I und II“, gezeigt in der 31. Leipziger Jahresausstellung anno 2025. Und gemalt von Hans-Hendrik Grimmling, dem gebürtigen Zwenkauer und heutigen Berliner mit der bildgewaltigen Sprache. „Damit wird eine künstlerische Position ausgezeichnet, die Tradition als Grundlage für Zukunft hochhält: Klassisch die Kompositionen, ausdrucksstark die Wirkung, berührend die Themen, zukunftsträchtig die Konservativität, weltsprachlich die Bildgrammatik, überzeugend die Anschaulichkeit, würdig ihre Bildlichkeit.“ Mit dieser Begründung wurde er im vergangenen Jahr mit dem Preis der 31. Leipziger Jahresausstellung geehrt.
Folgerichtig gibt es nun eine Ausstellung, die einen tieferen Einblick in das künstlerische Schaffen geben wird: Sehen kann man „Im Namen der geheiligten Mittel“ vom 25. Juli bis 15. August – die Vernissage findet wie erwähnt am Freitag, 24. Juli, ab 18 Uhr statt. Nach dem Grußwort von Professor Rainer Schade, Vorstand des Vereins Leipziger Jahresausstellung, folgt die Eröffnungsrede des Kunstwissenschaftlers und Kurators Christoph Tannert. und red./jw