Den Auftakt macht an diesem um 15 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Gedenkstein im Elsapark, gelegen zwischen Luther- und Elsastraße. Nach einer Andacht und dem Gedenkprogramm bleibt Zeit zum Innehalten und Miteinanderreden. Mitarbeitende der Drogen- und Jugendhilfe sind vor Ort und informieren über Beratungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten.
Am Abend wird es gesellschaftspolitisch: Ab 18.30 Uhr lädt eine Podiumsdiskussion im Pöge-Haus ein. Das Thema lautet: „Zwischen Hilfe und Ausgrenzung: Wie Stigmatisierung Drogenkonsumierende im Alltag trifft.“ Hier kommen Fachleute aus der Praxis ebenso zu Wort wie Menschen, die selbst betroffen sind.
Parallel dazu eröffnet in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses eine Ausstellung der Drogenpolitischen Initiative #KonsumRaumGeben aus Halle. Unter dem Titel „Du hast Feierabend, ich hab’ Suchtdruck“ zeigen großformatige Kunstwerke, wie sich Drogenkonsum von innen anfühlt – und werfen zugleich einen kritischen Blick auf die Geschichte der Drogenpolitik und ihre Folgen für die Gesellschaft. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 30. Juli, zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses, der Eintritt ist frei. und red.