Viel Bewegung in Probstheida
Kaderumbruch bei Lok Leipzig mit vielen neuen Gesichtern / Regionalliga-Auftakt zu Hause am 24. Juli

Neue Gesichter im blau-gelben Trikot: Von erfahren wie Artur Mergel (l.) bis hochtalentiert wie Gabriel Sadlek ist bei den Neuzugängen für die Spielzeit 2026/2027 alles dabei.Fotos: Lok Leipzig
Leipzig. Da ist ganz schön Bewegung drin in Probstheida – und dies betrifft nicht nur die Aktivitäten der Regionalliga-Profis vom 1. FC Lok Leipzig. Die machten sich in dieser Woche im Trainingslager fit für kommende Aufgaben und nutzten die Gelegenheit gleich zum Kennenlernen, denn die Liste der Neuzugänge ist in den vergangenen Tagen ordentlich gewachsen.

Felix Daffner für’s Tor und Eliyas Strasner für die Defensive, dazu für das Mittelfeld Gabriel Sadlek, Simon Schierack, Julian Lempe und Patrick Vuc, den Offensivgeist stärken sollen Ricky Bornschein, Artur Mergel und Samim Bigi. Ja, das fühlt sich durchaus nach einem gewissen Umbruch bei der „Loksche“ an – wobei der Eindruck durch die zehn Abgänge um gewichtige Namen wie David Grözinger, Laurin von Piechowski oder Stefan Maderer noch verstärkt wird. Rechnet man noch den neuen Cheftrainer Torsten Ziegner hinzu, darf man auf jeden Fall gespannt sein, was die Blau-Gelben so auf den Platz bringen. Zum Beispiel am kommenden Freitag, 24. Juli, wenn es ab 19 Uhr mit einem Gastspiel beim FSV Luckenwalde wieder losgeht mit dem Fußball-Alltag in der Regionalliga Nordost ...

Es ist also an der Zeit, mal einen genaueren Blick zu wagen auf den (runderneuerten) Kader in Blau-Gelb. Da ist ja durchaus ein stabiles Gerüst erkennbar, Leistungsträger von ganz hinten wie Torwart Andreas Naumann sowie die Abwehrspieler Tobias Dombrowa und Lukas Wilton über Farid Abderrahmane und Dorian Cevis bis hin zum Lok-Urgestein Djamal Ziane ganz vorne sind weiter am Start. Und bei den Neuzugängen ist für jeden Geschmack etwas dabei: Da sind erfahrene Leute wie Artur Mergel (202 Partien in der Regionalliga) und Ricky Bornschein (stürmte schon 30 Mal in der 3. Liga) zu finden, aber auch talentierte Spieler wie der 20-jährige Gabriel Sadlek (spielte beim MSV Duisburg immerhin schon einmal 3. Liga) oder Patrick Vuc, der mit seinen 22 Jahren schon in den beiden höchsten Ligen Rumäniens am Ball war. So positiv der Blick auf den 24-Spieler-Kader aktuell auch ausfällt – nicht zuletzt auch dank des guten Auftritts gegen den Zweitligisten Hertha BSC – wichtig ist letztlich auf’m Platz. Und auf diesem rollt der Ball ja schon sehr bald wieder: Nach dem Auftakt in Luckenwalde geht am Sonntag, 2. August, ab 14 Uhr das erste Heimspiel im Bruno-Plache-Stadion über die Bühne, der Gegner heißt dann 1. FC Magdeburg II.

Apropos August: Der hält schon ein paar fußballerische Schmäckerchen in Probstheida bereit – so gastiert am sechsten Spieltag (angesetzt auf Mittwoch, 26. August) der Chemnitzer FC bei der „Loksche“. Und gleich darauf – also am siebten Spieltag um Sonntag, 30. August – gibt Absteiger FC Erzgebirge Aue seine Visitenkarte ab.

Allerletzter, aber eben auch nicht ganz unwichtiger Punkt: Die Finanzen – so ein Neustart auf der sportlichen Ebene muss auch bezahlt werden. Und auch da gab’s Neuigkeiten aus Probstheida: Die Eckhold Gruppe bleibt als Haupt- und Trikotsponsor auch in der Saison 2026/2027 bei der „Loksche“ an Bord. Zum Hintergrund: Die Eckhold Gruppe vereint eine Vielzahl von Firmen aus den Bereichen Aufbereitung & Recycling, Unternehmensentwicklung, Immobilienentwicklung und Erneuerbare Energien & zukunftsfähiges Bauen und möchte sich perspektivisch auch noch mehr als schon bisher im Raum Leipzig etablieren. So gehört gehört die Hoffmann Metall GmbH zu der Firmengruppe.

„Das attraktive Werbepaket beinhaltet neben dem Haupt- und Brustsponsoring auch eine signifikant erweiterte digitale Sponsorenpräsenz, die der 1. FC Lok entwickelt hat“, erklärt Lok-Geschäftsführer Martin Mieth und ergänzt: „Darüber hinaus unterstützt die Eckhold Gruppe den Club im Bereich digitaler Kommunikation.“ Ach ja – genaue Details der Vereinbarung werden (wenig überraschend) von Lok Leipzig nicht bekannt gegeben. und red./jw

Weitere Infos:

www.lok-leipzig.com



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