Fünf Preise, ein Siegerpokal, eine neue Chefin und eine Spende
Grundschule forum thomanum bei sächsischem Wettbewerb erfolgreich

So sehen Sieger aus – zumindest jene, die das MITGAS Schüler-Rafting 2026 gewonnen haben: Der „SOS-Express“ aus Leipzig bei der Siegerehrung.Foto: Mandy Werner/unikumarketing
Leipzig. Glückwunsch! Die Schülerzeitung FTSZ der Grundschule ­forum thomanum in Leipzig hat beim sächsischen Jugendjournalismuspreis gleich fünf Auszeichnungen abgeräumt. Die Zeitung, die seit zwölf Jahren von Lehrerin Antje Auspurg betreut wird, belegte mit ihrer Gesamtausgabe den zweiten Platz. Besonders erfolgreich war Schüler Johann: Sein Porträt über den Thomaskantor ­Andreas Reize erhielt sowohl den Sonderpreis Kulturjournalismus als auch den dritten Platz in der Kategorie Einzelbeitrag (6 bis 10 Jahre). In der Kategorie Foto und Illustration räumte die Grundschule gleich doppelt ab: Ella gewann mit „Der verrückte Robo“ den ersten Platz, Moritz sicherte sich mit „Das Rennen der Rasenmäherschildkröten“ Platz zwei.

Da war er aber unschlagbar rasant unterwegs, der „SOS-Express“: Das Team der SportOberschule Leipzig hat damit die 17. Auflage des MITGAS-Schüler-Raftings gewonnen. Den zweiten Platz erreichten „ Die Wiederitzscher “ von der Oberschule Wiederitzsch ebenfalls aus Leipzig, auf dem dritten Rang kam das Team „JWG“ vom Johann-Walter-Gymnasium aus Torgau ein.

Den Siegerpokal übergaben Mario Grimm, Sponsoringverantwortlicher von MITGAS, und Olaf Schlegel , Bürgermeister der Stadt Markkleeberg. Das Event erfreute sich auch in diesem Jahr einer hohen Nachfrage. Mario Grimm betont: „Dass alle Startplätze bereits nach nur zwei Tagen vergeben waren, zeigt, wie beliebt die Veranstaltungsreihe bei den Schulen ist. Mit knapp 70 angemeldeten Teams haben wir ein außergewöhnliches Interesse erlebt. Besonders erfreulich ist, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kanupark Markkleeberg um weitere zwei Jahre bis 2028 verlängern konnten – das ist ein starkes Zeichen für die Zukunft dieses einzigartigen Wettbewerbs.“

Das ist doch mal ein Signal! Die ZSL-Betreibergesellschaft hat die gesamten Catering­einnahmen vom Heimspiel der DHfK-Handballer gegen die MT Melsungen weitergereicht und zwar an den grün-weißen Handball-Nachwuchs. Und da kam eine stattliche Summe zusammen, genauer gesagt waren es 10.110,02 Euro. Die Spende erhält besondere Bedeutung vor dem Hintergrund des Abstiegs der ersten Mannschaft des SC DHfK in die 2. Bundesliga. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, ein klares Zeichen für Kontinuität und Zusammenhalt zu setzen.

„Der Nachwuchs ist die Zukunft des Handballs. Eine nachhaltige Nachwuchsförderung ist die Grundlage für die Entwicklung eines Vereins und dies unabhängig von seiner Ligazugehörigkeit“, betont Matthias Kölmel, Geschäftsführer der ZSL. Die Spendensumme ist nicht zuletzt das Ergebnis der großen Unterstützung der Fans – sie haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass ein starkes Zeichen für die Zukunft des Leipziger Handballs gesetzt werden kann. Dazu erklärt ZSL-Geschäftsführer Philipp Franke: „Dass wir gemeinsam mit den Fans eine fünfstellige Summe für den Handball-Nachwuchs erzielen konnten, freut uns sehr. Diese Unterstützung zeigt, welchen Stellenwert der Handball in Leipzig hat und wie groß die Verbundenheit mit dem Verein und seiner Nachwuchsarbeit ist.“Das Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig hat eine neue Chefin: Mit Monatsbeginn hat die Biologin Dr. Sabine Matthiä die administrative Leitung übernommen und folgt damit auf Dr. Sabine König, die sich im April nach sieben Jahren am UFZ in den Ruhestand verabschiedet hatte. „Ich freue mich auf die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten meiner neuen Rolle am UFZ. Die Forschungsthemen des Zentrums sind aktueller und bedeutsamer denn je. Ein enger Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Administration, zwischen innovativer Forschung und professionellem Management sind wesentlich, damit die besondere Stärke des UFZ – die Entwicklung systemischer Lösungen – sich entfalten kann“, blickt die neue Administrative Geschäftsführerin voraus.Und ihre Kollegin als Wissenschaftliche Geschäftsführerin Professorin Katrin Böhning-Gaese ergänzt mit Blick den – nun ja – „Neuzugang“: „Sie hat genau den Hintergrund und die Fähigkeiten, die wir für unsere gesellschaftlich höchst relevanten Aufgaben brauchen. Ich freue mich außerordentlich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit.“ Übrigens: Dr. Sabine Matthiä kennt sich in der Messestadt schon bestens aus: Von 2016 bis 2024 war sie in Leipzig Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle – Jena – Leipzig.





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