Die speziell auf medizinische Szenarien ausgerichtete Videobrille wurde von dem Unternehmen HappyMed entwickelt und ist als Medizinprodukt der Klasse I zertifiziert. Grundidee ist, dass eine gezielte audiovisuelle Ablenkung den Bedarf an medikamentöser Sedierung deutlich senken kann – und damit auch deren mögliche Nebenwirkungen. Von diesem Mehrwert können Patientinnen und Patienten profitieren, die Narkosemittel schlecht vertragen oder länger mit den Nachwirkungen zu kämpfen haben. Im Leipziger Diako kommt die Videobrille als Medizinprodukt der Klasse I ab sofort regelmäßig im OP-Bereich zum Einsatz. Vor Inbetriebnahme erfolgte seit Jahresbeginn ein intensiver Probelauf mit dem Gerät. Seitdem kann sie grundsätzlich bei allen Operationen genutzt werden, bei denen eine Teilnarkose angezeigt ist. Mehrkosten für Patientinnen und den Patienten entstehen nicht.
Um sich in der jeweiligen OP-Situation bestmöglich vom besonderen Geschehen drumherum zu entkoppeln, steht auf der Videobrille für jeden Geschmack etwas bereit – von Naturdokumentationen über Konzertmitschnitte bis zu Spielfilmen unterschiedlicher Genres und spezielle Angebote für Kinder. Für die akustische Abschirmung sorgen Kopfhörer, die ebenfalls zum Entertainmentangebot gehören.
Weitere Informationen unter www.diako-leipzig.de