Der Flimmergarten zeigt insgesamt sechs Filme über das Bleiben und Gehen, über Familien, Erinnerung und neue Heimaten. Zwischen Leipziger Geschichte, Migration, gesellschaftlichem Wandel und persönlichen Kämpfen entstehen Geschichten von Zugehörigkeit, Wandel und Hoffnung. Die Filmauswahl bietet vier Abende voller Filme, Gespräche und Musik über Herkunft, Verlust, Liebe und die Frage: Was bedeutet Zuhause eigentlich?
Start ist von Donnerstag bis Sonntag jeweils um 16 Uhr mit einem kulturellen Rahmenprogramm aus Live-Musik, DJs, Essen und Gesprächen mit den Filmemachern. Filmstart ist an allen vier Abenden um 19 Uhr.
Los geht es am Donnerstag, 9. Juli, mit dem Film „Hütten sind für alle da“. Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit hinter die zerrissenen Fassaden des Leipziger Ostens. Filmemacher Birk Poßecker zeigt ein Viertel voller Gegensätze, authentischen Geschichten und Persönlichkeiten. Fragile Momentaufnahmen untermalt durch einen trashig-romantischen VHS Vibe. Im Anschluss findet ein Nachgespräch statt.
Am Freitag, 10. Juli, wird 19 Uhr „Bollwerk“ gezeigt, bei dem drei Protagonist:innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet werden. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. „Bollwerk“ erzählt von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist komplett frei beziehungsweise auf Spendenbasis. Das vollständige Programm gibt es hier: www.querbeet-leipzig.de