Leipzig drückt – und rettet Leben
Am 29. August verwandelt sich der Augustusplatz in eine interaktive Erste-Hilfe-Meile. Hunderte Schüler lernen, wie man im Notfall handelt

Leipzig. Was tun, wenn jemand plötzlich zusammenbricht? Die meisten Menschen zögern – aus Unsicherheit, aus Angst, etwas falsch zu machen. Genau diese Hemmschwelle will der Aktionstag „Leipzig drückt“ abbauen. Am kommenden Montag, 29. Juni, öffnet am Augustusplatz von 9 bis 16 Uhr eine weitläufige Aktionsmeile rund um das Thema Herzdruckmassage und Laienreanimation.

Den Auftakt macht eine besondere Aktion: Hunderte Leipziger Schülerinnen und Schüler trainieren gemeinsam den Ernstfall und üben gleichzeitig die lebensrettenden Handgriffe an Reanimationspuppen. Ab 11 Uhr eröffnet Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal offiziell den Aktionstag – mit einer Live-Simulation mitten auf dem Platz. Gezeigt wird die komplette Rettungskette: vom ersten Helfer über den Notruf bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Prominente Unterstützung kommt von Olympiasieger Jens Lehmann, SC-DHFK-Vereinspräsident Bernd Merbitz und der zweifachen Olympiateilnehmerin Saskia Feige.

Sie stehen nicht nur für Interviews bereit, sondern treten auch bei der „Drück-Challenge“ an – gemeinsam mit Profisportlern von RB Leipzig, SC DHfK, HC Leipzig und den Icefighters Leipzig. Bürgerinnen und Bürger können sich dabei direkt mit den Athleten messen.

Für den richtigen Takt an den Reanimationspuppen sorgt ab 13 Uhr die Leipziger Band Stilbruch live auf dem Platz. Daneben laden eine Blaulichtmeile mit historischen Fahrzeugen und dem ASB-Wünschewagen sowie eine „Teddyklinik“ für die Jüngsten zum Entdecken ein.

Medizinische Experten des Notarztdienstes Leipzig sowie Vertreter des Universitätsklinikums Leipzig, des Krankenhauses Sankt Georg und des Herzzentrums stehen außerdem ganztägig für Gespräche zur Verfügung.

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