Dies sind die Fakten: Die Radfahrstreifen werden jeweils 1,85 Meter breit markiert, in südlicher Richtung beginnen sie etwa 80 Meter nach der Kreuzung zur Eilenburger Straße. Im Norden enden sie künftig etwa 60 Meter vor der Kreuzung zum Täubchenweg beziehungsweise zur Zweinaundorfer Straße. Aufgrund einer laufenden Baumaßnahme in der Riedelstraße wird der Radfahrstreifen stadteinwärts zunächst erst nach der Brücke markiert.
Der Bereich zwischen Eilenburger Straße und diesem Anschluss wird ergänzt, wenn das Bauprojekt beendet ist. Die Markierungsarbeiten sind zudem witterungsabhängig: Für einen fachgerechten Farbauftrag sind trockenes Wetter und milde Temperaturen nötig. Eine bis zur Kreuzung Dresdner/Wurzner Straße durchgehende Radverkehrsführung ist derzeit noch nicht möglich. Hierfür müssten Ampelanlagen zunächst umfangreich neuprogrammiert und modernisiert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist.
Michael Jana, Leiter des Mobilitäts- und Tiefbauamtes, erklärt weiterhin: „Dadurch wird die Riebeckbrücke vom Verkehr entlastet, was für ihre weitere Nutzbarkeit bis zum geplanten Neubau nötig ist. Zudem schließen wir einen ersten Teil einer Lücke im Radverkehrsnetz und sorgen so für eine sicherere Führung der Radfahrerinnen und Radfahrer.“
Auch wenn die Brücke noch standsicher ist, befindet sie sich in kritischem Zustand. Die auch für den öffentlichen Personennahverkehr wichtige Querung soll ab 2029 neu gebaut werden. Bis dahin wird sie durch die Neuorganisation des Verkehrs entlastet. Die Riebeckstraße selbst ist im Hauptnetz Rad als Hauptroute eingeordnet, sie ist also eine der wichtigsten Verbindungsrouten für den alltäglichen Radverkehr innerhalb der Stadt. Zwischen Dresdner Straße und Prager Straße fehlen bislang jedoch die Radverkehrsanlagen.
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