Die bereits als Lieferzonen beschilderten Stellplätze sollen die Anlieferung von Geschäften, Gastronomie und weiteren Einrichtungen erleichtern, sind jedoch häufig durch Langzeitparker blockiert. Sie werden deshalb nun mit einem speziellen Piktogramm – ein Lieferant mit Sackkarre – gekennzeichnet. Dies schafft Aufmerksamkeit für die besonderen Stellplätze und soll Falschparken verringern. Etwa 12 000 Euro kosten die Arbeiten an allen Standorten.
Geplant ist zudem, noch in diesem Jahr in der Hans-Poeche-Straße (Zentrum-Ost) drei neue Lieferzonen zu markieren. Dort muss jedoch zunächst das bestehende Straßenpflaster durch Asphalt ausgetauscht werden, damit die Markierung länger hält.
Lieferzonen werden häufig zugeparkt, immer wieder kommt es deshalb zu Konflikten. Seit 2023 hat die Stadt begonnen, diese Stellplätze gesondert zu markieren, damit sie nicht als Kurzzeitparkplätze missverstanden werden. Mit dem entsprechenden Handwerkerheft können auch Pflegedienste und Fachfirmen in den Lieferzonen parken.
Die Initiative in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer war ein Ergebnis des Runden Tischs zum Wirtschaftsverkehr. Weitere Standorte für entsprechende Markierungen werden durch das Tiefbauamt geprüft.
Vorschläge einreichen unter mta-lieferzone@leipzig.de