Zoo macht mit Nachwuchs froh
Sipiwe bringt Giraffenjungen zur Welt / Jungtiere bei den Südpudus und Darwinnandus

Ach, wie ist es doch süß: Das Giraffenjungtier von Sipiwe im Zoo Leipzig.Fotos: Zoo Leipzig
Leipzig. Oooh, wie süß! In der Kiwara-Savanne vom Leipzig Zoo gibt es Nachwuchs – genauer gesagt bei den Rothschildgiraffen: Mutter Sipiwe hat in dieser Woche einen kleinen Jungen zur Welt gebracht und dies zur allgemeinen Freude ohne Komplikationen. Und auch ansonsten kann man allerlei frohe Nachwuchs-Kunde verbreiten ...

„Besser kann es nicht laufen, wenn der Nachwuchs ohne Komplikationen zur Welt kommt und uns am Morgen überrascht“, erklärt Kurator Ruben Holland. Denn die Pflegerinnen und Pfleger entdeckten in dem eigens für die Geburt vorbereiteten Stall ein bereits trocken gelecktes Jungtier neben Sipiwe. Und Ruben Holland ergänzt: „Seit Tagen haben wir mit der Geburt gerechnet und Sipiwe bereits von der Herde abgetrennt, um ihr Raum und Ruhe zu geben. Das Jungtier macht nach Aussage des Zootierarztes ... einen gesunden und kräftigen Eindruck, es trinkt regelmäßig und wird von Sipiwe vorbildlich umsorgt.“

Für Sipiwe ist es schon das zweite Jungtier, seitdem sie im Jahr 2022 aus Aalborg nach Leipzig kam. Der Vater ist der sieben Jahre alte Bulle Matyas. Zusammen mit ihrem Sprössling wird Sipiwe noch separat gehalten – wenn auch mit Sichtkontakt zur Herde – damit sich die Mutter-Jungtier-Bindung ausprägen und festigen kann. Dann wird sie schrittweise wieder mit der Herde vergesellschaftet. Ach ja, Stichwort süß: Für die Zoogäste sind sowohl Mutter und Jungtier als auch die Herde im Giraffenstall zu sehen.

Erstmals Nachwuchs bei den Südpudus in Südamerika: Intensiv hat das Tierpflegerteam darauf hingearbeitet, und die Freude über den Nachwuchs von Südpudu-Weibchen Mette (3) und Zuchtmann Benjamin (3) ist entsprechend groß. Vor kurzem brachte Mette ein weibliches Jungtier zur Welt, das inzwischen 1,13 Kilogramm auf die Waage bringt und ebenfalls einen stabilen Eindruck macht. Das Südpudu-Paar kam im Jahr 2024 nach Leipzig und bewohnt zusammen mit den Capabaras und Großen Maras die Pantanalanlage in Südamerika. Perspektivisch werden sie eine Anlage in Feuerland beziehen.

Für die Zoogäste sind Mette und ihre Tochter gegenwärtig nicht zu sehen. Währenddessen wartet auf die Besucherinnen und Besucher aber bereits ein anderes tierisches Familienglück: Darwinnandu-Hahn Hannibal (8) erkundet seit kurzem zeitweise mit seinen beiden im April geschlüpften Küken die Freianlage. Flink folgen die beiden Küken ihrem Vater auf Schritt und Tritt. Wie bei Darwinnandus typisch, brütet der Hahn die Eier aus und kümmert sich allein um die Aufzucht.

Auch bei den Publikumslieblingen der Himalaya-Hochgebirgslandschaft gibt es erfreuliche Nachrichten: Das Nepalesische Rote-Panda-Weibchen Kamala (2) hat Junge zur Welt gebracht. Verraten hat sich der Nachwuchs zunächst nur durch zarte Fieplaute aus einer gut geschützten Felsenspalte, die sich die junge Mutter als Kinderstube ausgesucht hat. Inzwischen konnten die Pfleger einen ersten kurzen Blick auf die vermutlich zwei Jungtiere werfen. Kamala meistert ihre erste Aufzucht bislang vorbildlich. Vater ist der zwei Jahre alte Asa. Bis sich die Neuankömmlinge auf der Außenanlage zeigen, werden noch einige Woche jedoch vergehen. und red./jw

Infos: www.zoo-leipzig.de





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