Raritäten werden erklingen
Ensembles aus Dresden sind am 27. Juni im Gewandhaus zu Gast

Der Chor der Technischen Universität Dresden ist am 27. Juni im Gewandhaus zu Leipzig zu Gast.Foto: Ralf Mosmann
Leipzig. Mendelssohns Walpurgisnacht und Rheinbergers „Christoforus“ erklingen im Gewandhaus Leipzig und zwar am Samstag, 27. Juni: Der Chor der Technischen Universität Dresden und die Junge Kammerphilharmonie Sachsen laden unter dem Motto „Dein Licht, wer kann es rauben!“ zu diesem Konzert ein.

Unter der Leitung von Benedikt Kantert steht mit Josef Rheinbergers Oratorium „Christoforus“ ein selten gespieltes Werk auf dem Programm. 1882 uraufgeführt, gehört es zu dessen einst bekannten Meisterstücken – in der Folge des Todes des Komponisten geriet das Werk allerdings zunehmend in Vergessenheit und zählt heute zu den Raritäten des Konzertrepertoires.

In dem Werk schildert Josef Rheinberger die Reise des Riesen Christoforus: Mit dem Ziel, dem Mächtigsten zu dienen, durchschreitet dieser die Welt. Vom kraftstrotzenden Kämpfer über die Verführung durch falsche Mächte erlangt Christoforus die Erkenntnis wahrer Größe im Dienst am Nächsten. In der „Ersten Walpurgisnacht“ schildert Felix Mendelssohn Bartholdy den mutigen Widerstand der Druiden, die trotz Verfolgung an ihrem Glauben festhalten und bei nächtlichen Ritualen ihr inneres Licht behaupten. Die Solistinnen und Solisten Laurenzia Kampa (Sopran), Lena Hermann (Alt), Theo Rohde (Tenor) und Anton Haupt (Bass) werden von den insgesamt 200 jungen Musikbegeisterten im Alter von überwiegend 17 bis 27 aus dem Universitätschor Dresden und der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen begleitet.

Weitere Infos:

www.unichor-dresden.de

Druckansicht