Während das Basisfahrgestell durch den harten Dauereinsatz technisch verschlissen ist, blieb der hochwertige Kofferaufbau inklusive der medizinischen Einbauten noch voll funktionsfähig. Anstatt das gesamte Fahrzeug auszumustern, wird beim sogenannten „Kofferwechsel“ nur das Fahrgestell erneuert, während der Koffer generalüberholt und weitergenutzt wird. Diese sogenannte Regeneration der beiden Rettungswagen soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Zum 1. September wird die Branddirektion alle sechs Feuer- und Rettungswachen mit jeweils einem rund um die Uhr besetzten Rettungswagen ausgestattet haben. Hierfür sind unbedingt Reservefahrzeuge erforderlich. Diese gleichen nicht nur längerfristige Ausfälle aus – etwa infolge von Verkehrsunfällen, technischen Defekten oder Wartungsarbeiten – sondern sichern auch zusätzliche Kapazitäten bei Einsatzspitzen und besonderen Schadenslagen ab.