Ein Muttertags-Konzert, ein neues Lied und eine Innovation

Sie hatten zum Muttertagskonzert geladen: Alexandra Röseler mit Amalia, Alexander, Juri, Wilhelm, Leopold, Wilhelm, Jan und Philipp (v.l.).Foto: Privat
Ach, wie beschwingt war doch dieser Muttertag! Die Mezzosopranistin und Gesangspädagogin Alexandra Röseler hatte in den Sommersaal vom Bach-Museum geladen und musizierte mit musikbegeisterten Thomaneranwärtern und ehemaligen Thomanern. Auf dem Programm standen viele Lieder, Arien und Cembalostücke, die einen wunderbaren Einblick in die literarisch-musikalische Zeit des Barockzeitalters vermittelten. Das wohl größte Lob: Das Publikum stimmte in den Gesang mit ein und bedankte sich anschließend für diese wunderbare Art dieser Gemeinsamkeit. Ebenfalls bemerkenswert: Es war die 35. Auflage der Veranstaltungsreihe, für die Alexandra Röseler einst die großartige Idee hatte, das Musizieren wie bei der Familie Bach wieder aufleben zu lassen.Wenn sächsischer Rockternative auf die Erfahrung einer Produzenten-Legende trifft: Für ihre neue Single „Sauvignon“ haben sich 5Raumfenster mit Oliver Zülch (u. a. Die Ärzte, Sportfreunde Stiller) zusammengetan. Das Ergebnis ist ein sehr gehaltvoller musikalischer Cocktail, der handgemachte Energie mit absoluter Detailverliebtheit gewinnbringend kreuzt. Dass die Band dabei ihren ganz eigenen Weg geht, beweist schon das Instrumentarium: Neben treibenden Gitarrensounds findet sich in der Percussion sogar eine zweckentfremdete Tasse wieder. „Sauvignon“ ist kein polierter Hochglanz-Pop, sondern eine ungeschönte, organische Momentaufnahme über den Moment, in dem das Leben sich schleichend verändert. Und auch hier kommt zum Tragen, was diese Leipziger Band ausmacht: Musik entsteht hier nicht aus Perfektionismus heraus, sondern durch prägende Erfahrungen, das Aufwachsen auf dem Dorf, Leidenschaft, Freundschaft, ihre Werte und verschiedene Musikeinflüsse.Nicht schlecht, nicht schlecht ... oder besser gesagt richtig gut: In diesen Tagen ist ein „German Innovation Award 2026“ nach Leipzig gegangen. Genauer gesagt an die Firma Squiq für den so genannten Squiq-Traveller – dies ist ein modularer Kofferraumauszug, der das Autocamping mit dem ganz normalen Pkw wesentlich einfacher machen soll. „Viele Menschen möchten flexibel reisen, wollen aber im Alltag kein großes Campingfahrzeug bewegen oder ihr Auto dauerhaft umbauen lassen“, sagt Squiq-Geschäftsführer Jens Hochthurn – wobei seine Innovation vor allem im Zusammenspiel mit einem Dachzelt seine Stärken beim Unterwegssein ausspielen kann. Entstanden ist der Squiq-Traveller übrigens auf der Grundlage der selbst gesammelten Reiseerfahrungen – ein Garant für die Alltagstauglichkeit, was letztlich auch die Jury vom „German Innovation Award 2026“ überzeugte.



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