Ein vergessener Keller. Staub im Licht. Leere Archivboxen. Was bleibt, wenn Geschichte ausgelöscht wurde? Diese Theaterperformance verwandelt Bühne und Zuschauerraum in ein scheinbar verlassenes Museum: weiße Sockel, verstreute Papiere, bedeckt von Staub. Das Publikum tritt ein, eingeladen zu schauen – doch die Ausstellung ist vor allem eins - leer. Und dann treten doch Objekte ins Scheinwerferlicht, Objekte die Geschichten zwischen Nepal und Deutschland erzählen. Getragen von trans Performer:innen werden sie zu Zeugnissen einer Geschichte, die nie ganz verschwunden ist ...
Mit minimalem Bühnenbild und wenig gesprochener Sprache entfaltet sich ein vielschichtiger Abend aus Bewegung, Blicken und Körpern. Tanz, Drag und Performance verweben Fragmente von Erinnerung, Gewalt und Selbstermächtigung. Und damit lädt „The Night Was Kind To Us“ ein, sich berühren zu lassen – von dem, was fehlt, und dem, was bleibt. und red./jwInfos:
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