Menschen, die selbst eine Depression durchlitten haben, können anderen Betroffen mitunter besonders gut helfen: Weil sie aus eigener Erfahrung wissen, welche Schritte sinnvoll sind und wie tägliche Herausforderungen gemeistert werden können. Dieser Grundannahme folgt ein Angebot in der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) im Gesundheitsamt. Menschen mit Depressionen beraten dabei zweimal monatlich andere Erkrankte und deren Angehörige. Die nächsten Termine sind am Dienstag, 9. Juni sowie am 23. Juni – jeweils von 16 bis 18 Uhr. Menschen, die unter Depressionen leiden, aber sich beispielsweise bereits in einer Selbsthilfegruppe engagieren, können anderen Betroffenen Mut machen. Sie beraten auf Augenhöhe und in Einzelgesprächen. Auch Angehörige von Erkrankten werden beraten.