Eine ESC-Reise nach Wien und eine Staffelstab-Übergabe

Daumen hoch beim ESC: Thorsten Wolf (l.) traf sich in Wien auch wieder mit Freund Marius.FOTO: PRIVAT
Wie der Zufall manchmal so spielt: Da zwingt ein Sandsturm ein Flugzeug zum außerplanmäßigen Zwischenstopp – mit Schauspieler Thorsten Wolf als Passagier. Und beim Warten auf den Weiterflug kommt man ins Plaudern. So lernte er Marius kennen und wie sich herausstellte, gehört Marius zum Team des Euro Vision Song Contest. Ja, genau der, der größte Musikwettbewerb, den man sich vorstellen kann. Und den mal live erleben, ist ein langgehegter Wolf’scher Traum – der sich mangels Eintrittskarte nicht erfüllen wollte. Also packte der Schauspieler die Gelegenheit beim Schopfe und war prompt 2024 in Malmö dabei – auch wenn’s nicht billig war. Nun legte Thorsten Wolf 2026 in Wien nach: „Es ist eine bombastische Show. Ein einmalige Stimmung, ein tolles Miteinander der 18 000 Besucher aus aller Welt, das ich in Worten so gar nicht so wieder geben kann. Diese aufwendige Inszenierung, die imposanten Bühnenbilder, die extravaganten Outfits, der Glamour. Ich fand, das unsere Sarah Engels eine sehr gute Figur machte und hervorragend sang, aber es gewann ja die Bulgarin Dara. Nun hoffe ich, dass ich im nächsten Jahr in Sofia wieder mit dabei sein kann.“ Ach ja – mit Marius ist er längst gut befreundet ...Staffelstab-Übergabe beim Landesverband Sachsen vom Weißen Ring als Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern: Nach 16 Jahren an der Spitze ist der ehemalige Justizminister, Landtagsabgeordnete und zuletzt Ausländerbeauftragte Geert W. Mackenroth nicht mehr zur Wahl angetreten. Ihm folgt nun seine langjährige Vize-Vorsitzende Mandy Hennig nach. Die 36-jährige Immobilienfachwirtin aus Leipzig wurde einstimmig gewählt und wird in ihrem Amt von zwei Vize-Vorsitzenden flankiert. Zum einen durch Winnie Behnisch, Rechtsanwältin in Meißen, sowie Bernd Deutschmann, Kriminalbeamter im Ruhestand aus Großröhrsdorf. „Mit diesem Team an der Spitze kann der Landesverband sich den anstehenden Aufgaben mit Energie zuwenden“, erklärt der scheidende Vorsitzende: „Denn die Anforderungen werden nicht weniger. Immer mehr Betroffene wenden sich an uns. Besonders die häusliche Gewalt und die Kriminalität im digitalen Raum haben zugenommen.“ Und Mandy Hennig ergänzt: „Stärkung des Ehrenamts, Verbreiterung der Mitgliederbasis sowie intensive Öffentlichkeitsarbeit sind mir wichtig. So stellen wir sicher, dass uns auch weiterhin die Mittel zur Verfügung stehen, die wir brauchen, um die Betroffenen aktiv unterstützen zu können.“Jetzt steht es fest: Peter Heilker wird ab der Spielzeit 2028/2029 neuer Intendant der Oper Leipzig – der Stadtrat hat’s beschlossen. Und der international erfahrene Opernmanager ist begeistert: „Ich freue mich darauf, ab 2028 als Intendant die Zukunft der Oper Leipzig im Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern, Publikum und Stadt mitzugestalten. Auch unter den herausfordernden Bedingungen der kommunalen Kulturfinanzierung blicke ich zuversichtlich auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Hauses und werde mich für eine klare künstlerische Positionierung und stabile strukturelle Rahmenbedingungen einsetzen. Leipzigs große Tradition als Musikstadt ist für mich dabei Orientierung und Maßstab.“ Bis zum Amtsantritt Peter Heilkers im Sommer 2028 wird die Verwaltungsdirektorin der Oper Leipzig, Lydia Schubert, als geschäftsführende Intendantin tätig sein – an ihrer Seite stehen Generalmusikdirektor Ivan Repušic und die Spartendirektionen.



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