Von Parodien und Verehrungen

Serviert hochachtungsvolle Parodien im Schillerhaus: Cora Chilcott.Foto: Michael Joch
Leipzig. Manchmal kommt die Kunstverehrung auf eher kuriosen Wegen daher: Parodien frei nach Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe? Die serviert die Schauspielerin Cora Chilcott am Samstag, 6. Juni, ab 18 Uhr im Leipziger Schillerhaus.

Große Dichtkunst wurde in den letzten Jahrhunderten gern und oft parodiert, geflügelte Worte persifliert und mit diebischer Freude kundgetan. Doch soll sich zu dem Spaß auch der Ernst gesellen: Zur Parodie das Original, vor dem man sich am Ende dann doch verneigen will.

Für Cora Chilcott ist es mal wieder ein Gastspiel in der Heimat – schließlich ist die Schauspielerin eine gebürtige Leipzigerin. Als Mitglied vom Berliner Ensemble spielte sie sich in den vergangenen Jahren in die Herzen vieler Theaterfans, dazu kommen inzwischen viele Solo-Auftritte in Berlin und Marbach, in Lissabon und Riga oder zum 200. Geburtstag von Georg Büchner in Darmstadt und Strasbourg. Nun kann man sie mit dem (musikalisch untermalten) Stück „Wehe, wenn sie losgelassen“ im Leipziger Schillerhaus erleben.

Tickets unter

Tel.: 0341 5662170 und E-Mail:

schillerhaus-leipzig@leipzig.de

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