Auf Augenhöhe!
„Inklusiv Gewinnt“ in Leipzig zeigt wieder,wie eine Inklusion im Spitzensport funktionieren kann

Auf Augenhöhe im Wettkampf: Dies zeigte die Aktion „Inklusion Gewinnt“ in diesen Tagen beim nunmehr dritten Gastspiel in Leipzig.Foto: Martin Stein/Inklusiv Gewinnt
Leipzig. So spannend und abwechslungsreich kann ein gemeinsamer sportlicher Wettkampf sein: Dies hat in diesen Tagen „Inklusiv Gewinnt Leipzig“ gezeigt – mit vielen teilnehmenden Sportlerinnen und Sportlern, aber auch mit rund 2000 Besucherinnen und Besuchern, die sich auf dem Sportcampus der Universität Leipzig tummelten.

Zum dritten Mal machte die Veranstaltungsreihe in der Messestadt Station – und weil aller guten Dinge nun mal drei sind, wurde das Ganze wieder ein Erfolg, der alle zum Strahlen brachte. Einschließlich Schirmherrin Katarina Witt, die begeistert zurückblickte: „Ich freue mich besonders, dass wir so großartige Weltklasse-Sportlerinnen und Sportler vor Ort hatten. Wir haben auch an ihrer Begeisterung gesehen, mit wie viel Freude und Engagement sie dabei sind. Inklusiv Gewinnt hat heute wieder gezeigt, dass Inklusion funktioniert. Wir haben, auch gemeinsamen mit den Athletinnen und Athleten, die Regeln angepasst und Lösungen gefunden. So können alle auf Spitzensportniveau und damit auf Augenhöhe miteinander in den Wettstreit gehen. Das können wir in den Alltag transportieren, denn was im Sport machbar ist, klappt überall, wir müssen es nur machen.“

Genau dies ist der entscheidende Punkt: „Inklusiv Gewinnt“ bringt olympische, paralympische und deaflympische Sportlerinnen und Sportler zusammen – die messen ihr Können im 3x3 Basketball, Fußball, Judo und Schwimmen. Am Start waren zum Beispiel die Paralympics Goldmedaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner Elena Semechin und Taliso Engel ebenso wie die Olympioniken Leni von Bonin und Louis Schubert. Dazu kamen die olympische Judokämpferin Yara Slamberger vom Judoclub Leipzig und die RB-Legende Dominik Kaiser, der mit Kickern der Deutschen Amputierten-Nationalmannschaft zusammen spielte.

Umrahmt wurde dieses von einem bunten Familienfest – da war dann auch für die Besucherinnen und Besucher mitmachen angesagt. Und außerdem wurde an drei Vereine aus Leipzig der Preis „Licht der Inklusion“ vergeben: Die Preisübergabe nahm Katarina Witt vor und lobte die herausragende Arbeit, die dort geleistet wird. Er ging an den Judoclub Leipzig, den Verein „Sport für Alle – Leipzig“ und den Leipziger Behinderten- und Reha-Sportverein mit der Abteilung Sitzvolleyball. und red./jw
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