Die wichtigste Botschaft zuerst: Das Festival kostet keinen Eintritt. Alle sind willkommen, die sich für mehr Gerechtigkeit interessieren oder einsetzen; die einen einfach guten Tag in wertschätzendem Miteinander feiern wollen – unabhängig von Alter und Herkunft, allein oder in Familie, unabhängig, ob Mann oder Frau oder nicht in einem Geschlecht verortet.
Und dies kann man erleben: Am Start sind am 30. Mai von 14 bis 22 Uhr zahlreiche Live-Acts auf zwei Bühnen, außerdem gibt es Tanzperformances, Redebeiträgen, Info-Stände feministischer Gruppen und Initiativen, Angebote und Stände lokaler Künstler*innen, Beratungsangebote, Stadtrundgänge und Mitmach-Aktionen für Menschen jeden Alters.
Zu den musikalischen Gästen zählen Sarah Lesch als eine der profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Singer/Songwriter-Szene ebenso wie Futurebae aka Lina Winter mit einer einzigartigen Mischung aus Pop, Rap, Electro und R’n’B. Spannend wird sicher der Auftritt von Fo Sho, einem afrikanisch-ukrainischen HipHop-Projekt – ebenso wie das Konzert Disco- und Soul-Stimme Deslin Ami Kaba. Zum Abschluss ist Bébé G aus Gera am Start: Bei diesem Auftritt verbinden sich Afrobeats, R’n’B und HipHop zu einem Sound, der einen einfach in Bewegung hält.
Rund um die Musik gibt es jede Menge Information: Ab 18 Uhr findet sich ein Podium zusammen, um über das Thema „Wie wir uns nicht spalten lassen. Vielfalt in Differenz!“ zu sprechen. Mit dabei ist die Radiomoderatorin Fatima Maged aus Chemnitz, die Künstlerin Berivan Ibin und die Poetry-Aktivistin Jessy James Lafleur. Ebenfalls interessant: Ein Stadtrundgang führt zu den „Frauenorten in der City“ – also zu bekannten und versteckten Frauen-Erinnerungsorten aus Geschichte und Gegenwart. Dazu weiß Gerlinde Kämmerer, Projektleiterin des Portals „Frauen machen Geschichte. Leipziger Frauenporträts online“, dann viel zu berichten. und red./jwInfos:
www.leipzigerfrauenfestival.de