The Cure im Antikenmuseum

Leipzig. Das Pfingstfest wird in Leipzig mal wieder eine dunkle Angelegenheit – na klar, das WGT 2026 geht über die Bühne. Und aus diesem Anlass wendet sich auch das Antikenmuseum der Universität Leipzig entsprechenden Themen zu.

Los geht es am Freitag, 22. Mai: „It’s Friday, I’m In Love“ heißt es da in jeglicher Hinsicht passend – ab 15 Uhr treffen in einer Kurzführung jahrtausendealte Objekte des antiken Mittelmeerraumes auf die Klangwelt von The Cure. Zum Workshop wird am Samstag, 23. Mai, ab 12 Uhr gebeten: In kleinen Gruppen erschließen die Teilnehmenden in einem rund 90-minütigen Workshop anhand ausgewählter Gipsabgüsse Epochen der griechischen Plastik und deren Stilmerkmale. Ergänzt wird das Format durch eine Fotostation, die dazu einlädt, diesen besonderen Moment festzuhalten. Die atmosphärische Gipsabgusssammlung in einem ehemaligen DDR-Datenverarbeitungszentrum bildet dabei einen spannungsvollen Rahmen zwischen antiker Kunst und Architekturgeschichte. Ach ja – dafür muss man sich im Vorfeld anmelden.

Um „Rausch, Ekstase und Verschwörung“ geht es am Sonntag, 25. Mai, ab 14 Uhr. Genauer gesagt um den Bacchanalien­skandal – der war im Jahr 186 vor Christus, wohlgemerkt. Bei den Bacchanalien handelt es sich um ein Vegetationsfest, das ziemlich aus dem Ruder gelaufen ist – und zum in den Augen des römischen Senats gefährlichen Kult voller Rausch, Grenzüberschreitung und Kontrollverlust wurde. Das Ende vom Lied: Die Anhängerinnen und Anhänger von Bacchus wurde schwer beschuldigt – doch was passierte damals wirklich? und red./jw

Infos: www.gkr.uni-leipzig.de/antikenmuseum

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