Was für eine Aussicht: Im Oktober wird in L.E. ganz viel gesungen
Konzerte, Workshops und mehr: Bei chor.com versammelt sich die Vokalwelt in der Messestadt

Heimspiel Nummer 3: Die a-cappella-Band Quintense aus Leipzig bittet am 1. Oktober in den Kupfersaal und bringt „Bridges – Klassik trifft Pop“ zu Gehör.Foto: André Kempner
Leipzig. Einsingen kann sich Leipzig mal wieder – und zwar mit Blick auf das nächste große Event im Zeichen der menschlichen Stimme: chor.com lockt vom 1. bis 4. Oktober in die Messestadt – nun wurde im Gewandhaus das Gesamtprogramm vorgestellt, das unter dem Titel „Bulding Bridges – wie Chormusik neue Verbindungen schafft“ stehen wird.

„Der Fokus ‚Building Bridges‘ regt dazu an, seine eigene Bubble zu verlassen und miteinander ins Gespräch und den musikalischen Austausch zu kommen“, so beschreibt Stephan Doormann, Künstlerischer Leiter von chor.com, die Idee hinter diesem Schwerpunkt 2026. Und dafür soll in Leipzig die Bühne bereitet werden: Für einen regen Austausch in mehr als 150 Workshops, in denen man die Chance hat, sich auch mal anderen (Chor-)Kulturen zu öffnen. Und für die Chance, Unbekanntes live kennenzulernen in den 20 Konzerten, die in den vier Festival-Tagen stattfinden werden – auf die macht der Künstlerische Leiter schon mal richtig Appetit: „Indische instrumentale Tempelmusik trifft auf barocke Vokalmusik von Heinrich Schütz, traditionelle baltische Volkslieder werden modern arrangiert und scheinbar gegensätzliche Ensembles – Profi- und Jugendchor, klassisches Vokalensemble und Vocal-Pop-Group – stehen gemeinsam auf der Bühne.“

Dies dürfte in Leipzig durchaus auf offene Ohren treffen – nicht zuletzt, weil die Messestadt selbst zahlreiche Ensembles unterschiedlichster Prägung ins chor.com-Rennen schicken kann. Da sind die international gefeierten Sjaella ebenso zu finden wie das Vokalquintett Calmus Ensemble, da singen der Mädchen- und Frauenchor der Schola Cantorum ebenso wie die A-Cappella-Band Quintense. Und dazu kommen – natürlich! – noch viele weitere Gäste aus nah und fern: Die Zürcher Sing-Akademie und der Kammerchor Stuttgart, die Latvian Voices und das Chorwerk Ruhr und und und ... Ach ja: erleben kann man die Konzerte im Kupfersaal, in der Peterskirche, der Philippuskirche und in der Thomaskirche. Daneben stellen im Forum bei der frei zugänglichen Ausstellermesse in der Kongresshalle am Zoo Leipzig rund 60 Noten- und Musikverlage, CD-Labels, Technikanbieter, Hoch- und Musikschulen, Akademien, Festival- und Konzertveranstalter sowie Fachverbände ihre neuen Projekte und Programme vor. Zudem sind Interessierte außerdem – bei freiem Eintritt – zu Talks mit Expertinnen und Experten sowie verschiedenen Präsentationen an den Ausstellerständen eingeladen.

Letzter Hinweis zu den erwähnten Workshops: Da kommen zahlreiche Dozentinnen und Dozenten vom 1. bis 4. Oktober in die Messestadt – und offen stehen diese Workshops auch allen, die sich für Vokalmusik interessieren. und red./jw

Infos und Anmeldemöglichkeiten: www.chor.com





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