Und dies wird eine spannende Angelegenheit: Das Stück lässt die Grenzen zwischen Skulptur, Puppenspiel und Performance verschwimmen und lädt Zuschauerinnen und Zuschauer jeden Alters dazu ein, eine neu interpretierte Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.
Das Publikum bewegt sich im Raum, verweilt, betrachtet Mechanismen aus nächster Nähe oder tritt einen Schritt zurück, um das magische Gesamtbild auf sich wirken zu lassen. Im Gegensatz zum zeitgenössischen Puppenspiel, bei dem die Puppenspieler oft sichtbar sind, bleiben die Darsteller vollständig verborgen und beleben ihre Kreationen allein durch Magnete und Seilzüge. Das Ergebnis ist eine Welt, die scheinbar aus eigenem Antrieb existiert und sich bewegt, unheimlich lebendig. Und gemeinsam mit den Klängen des Soundtracks der Australierin Madeleine Flynn entsteht eine postapokalyptische Vision mit zärtlicher Absicht ... Aufgeführt wird „Matter Era“ am Freitag, 22. Mai, und am Samstag, 23. Mai, im Leipziger Westflügel. Los geht es jeweils um 20 Uhr. und red./jwInfos: www.westfluegel.de