Die kostenlose Handyapp zeigt Autofahrerinnen und Radfahrern an, wann die nächstgelegene Ampel auf „Grün“ springt. Nachdem das Pilotprojekt zunächst in der Südvorstadt inklusive des Innenstadtrings erfolgreich angelaufen war, fließen ab sofort Daten aus insgesamt 300 Ampelanlagen in das System ein. Damit liegen Prognosedaten für das gesamte Stadtgebiet vor. Die Anwendung „trafficpilot“ ist im Google Playstore sowie im Apple Store verfügbar.
Der digitale Ampelassistent nutzt die Positionsdaten der Nutzerinnen und Nutzer, um die Schaltzeiten der nächstgelegenen Ampel darzustellen und gibt eine Geschwindigkeitsempfehlung, um die Anlage bei grün zu überfahren. Die Schaltzeitprognosen werden anhand der im zentralen Verkehrsrechner erfassten Informationen berechnet.
Prognosedaten für Baustellenampeln, die nur temporär an einem Standort im Einsatz sind, liegen nicht vor, auch Ampeln älteren Baujahrs besitzen nicht die entsprechende Schnittstelle zum Ampelassistenten. Aktuell werden die Daten für erste Autohersteller vorbereitet, um die Funktion direkt in deren Bordsysteme zu integrieren. Der Ampelphasenassistent ist Teil der Mobilitätsstrategie 2030, weil er hilft, unnötige Stopps durch Brems- oder Beschleunigungsmanöver zu vermeiden. Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen – und erhöht die Verkehrssicherheit.
Infos: www.leipzig.de/
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