Eine Aufnahme, ein Treffen und eine richtig gute Sache
Er wurde ebenfalls aufgenommen in die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse der SAW: Professor Peter Seeberger (2.v.l.).Foto: saw
Dies ist unbedingt einen Glückwunsch der Woche wert: Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) hat Professor. Peter Seeberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for the Transformation of Chemistry (CTC) und Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid und Grenzflächenforschung, als korrespondierendes Mitglied der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse aufgenommen. Puh, so viele Bezeichnungen – aber ganz einfach: Das CTC ist das erste Großforschungszentrum in Deutschland, das sich der Kreislaufwirtschaft in der Chemie widmet – mit Standorten in Delitzsch und Merseburg. Gewürdigt werden mit diesem Schritt die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen von Professor Peter Seeberger – dabei geht es nicht nur um die Grundlagenforschung, sondern eben auch um den industriellen Transfer. Zur Aufnahme in eine der traditionsreichsten Gelehrtengesellschaften Deutschlands sagt der Wissenschaftler: „Die Aufnahme in die Akademie ist für mich eine große Ehre – und zugleich ein Auftrag. Wissenschaft lebt vom Mut, Neues zu wagen, von Offenheit und von der Bereitschaft, auch das eigene Denken ständig zu hinterfragen.“Ein Trio unter einem Kabarettdach: Das konnte man dieser Tage in der Leipziger Pfeffermühle erleben – als Zufallsbegegnung. Thorsten Wolf – aktuell als Regisseur des Loriot-Stücks „Das Ei hängt schief“ in dem Haus am Start – traf sich mit Renate Hundertmark – die ihrerseits viele Jahre als Kabarettistin in der Funzel spielte und heute über 80 Jahre alt ist – und Bernd Herold – der Jahrzehnte zum Team des Funzel Kabaretts gehörte. Und der auch im Rentenalter in der Pfeffermühle bei „Harakiri to go“ noch mitspielt. Im ausverkauften Saal amüsierte sich das Trio köstlich über Loriots Lottogewinner, die Fehlpässe, seine Selbsttore und Fouls, über seine zig Situationen, die an jeder Ecke unseren Alltag bestimmen. „Sehr schön, Vicco von Bülow wieder zu begegnen auf diese komödiantische, sehr erfrischende, lebendige Art und sehr schön, dass das Publikum mit einbezogen wird“, freute sich Bernd Herold. Und Renate Hundertmark schwelgte im Gestern und Heute und sagte immer wieder danke. Auch das Publikum war hin und weg. „Grandios, für mich war es der schönste Abend seit ewiger Zeit. Ich bin großer Fan von Loriot: Sein Satz `Der beste Platz für einen Politker ist das Wahlplakat. Das ist geräuschlos und leicht abnehmbar` kam im Programm auch wieder vor“, schmunzelte Alfred Emersdorf aus Leutzsch. Ach ja – sehen kann man „Das Ei hängt schief“ auch im Mai wieder in der Pfeffermühle.Manchmal kann man mit zwei Stückchen Papier viel Freude machen – vor allem, wenn es sich dabei um Spendenschecks im Wert von jeweils 1000 Euro handelt. Diese konnten in diesen Tagen an den Förderverein 85. Schule und das Jugendhilfezentrum St. Hilarius Haus überreicht werden. Zusammengekommen war das Geld bei der Filmplakatbörse im Cineplex und im Allee-Center Leipzig Ende Februar – dementsprechend hatte Heiko Fischer vom Cineplex-Leipzig-Marketing die beiden Schecks im Gepäck. Diese wurden dann von Kindern und dem Einrichtungsleiter Simon Jahn vom St. Hilarius Haus sowie Hortleiterin Anika Syfus von der 85. Schule entgegen genommen. Der Förderverein dieser Schule wird den Spendenbetrag für medienpädagogische Projekte an Schule und Hort verwenden. Für Ferienfahrten, Ausflüge und die Ausgestaltung seines Sommerfestes setzt das Jugendhilfezentrum St. Hilarius Haus die Spende ein. Ach ja: Die nächste Filmplakatbörse findet am 10. Oktober statt. Mit dem Leipziger Hospiz Advena steht bereits ein begünstigtes Projekt fest. Weitere Leipziger Vereine und Projekte können sich noch beim Cineplex Leipzig bewerben.gänglich zu machen.