Von Monet bis Klimt
Kunstkraftwerk feiert ab 14. Mai Geburtstag mit den „Digital Nights“

Die „Klimt Gold Experience“ feiert ein Comeback im Leipziger Kunstkraftwerk: Damit starten am 14. Mai die „Digital Nights“ mit Klassikern aus zehn Jahren Geschichte des außergewöhnlichen Ausstellungsortes.Foto: Luca Migliore
Leipzig. Was haben Claude Monat, Gustav Klimt und Werner Tübke gemeinsam? Nun, alle drei waren schon mal zu Gast im Leipziger Kunstkraftwerk – im übertragenen Sinne natürlich, doch die immersiven Ausstellungen zu dem Künstlertrio waren prägend im vergangenen Jahrzehnt. Und weil es eben diesen zehnten Geburtstag der einzigartigen Ausstellungsstätte zu feiern gibt, kehren sie im Rahmen der „Digital Nights“ ab Donnerstag, 14. Mai, nach Leipzig zurück.

Schon ist es rum, dieses Jahrzehnt Kunstkraftwerk in Leipzig – und es hat durchaus seine Spuren hinterlassen: Immerhin zählte der Ausstellungsort im historischen Industriekomplex gleich neben dem Bahnhof Plagwitz einst zu den Vorreitern in Sachen Immersion und digitale Kunst. Kerngedanke des Ganzen: Kunst mit allen Sinnen erleben und Werke neu entdecken – genau dieser Idee sieht man sich nun auch mit den „Digital Nights“ zum zehnten Jubiläum verpflichtet.

Und dies steckt hinter der Bezeichnung: An 13 Abenden vom 14. Mai bis 2. Juli werden in der Maschinenhalle künstlerische Highlights aus eben jenen zehn Jahren Kunstkraftwerk (erneut) gezeigt. Los geht es am Donnerstag, 14. Mai, ab 20 Uhr mit der „Klimt Gold Experience“ – außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den „Monet Dreamscapes“. Außerdem gibt es ein 45-minütiges Kaleidoskop, das visuell beeindruckende Elemente der „Bright Festival Connect“-Auflagen seit 2020 zusammenfasst.

Bemerkenswert ist zudem ein Angebot, das man am 10. und 24. Juni sehen kann: „Boomtown“ zeichnet den Wandel der Leipziger Industriekultur nach – vom einstigen Produktionsort hin zu einem vielseitigen Raum für Kreativwirtschaft, Freizeit und Kunst. Die Show wird als digitales Doppel mit „Tübke Monumental“ gezeigt, die Werner Tübkes gigantisches Panoramabild „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ auf eine ganz neue verspielte Art an den Wänden der Maschinenhalle zugänglich macht. und red./jw

Infos: www.kunstkraftwerk-leipzig.com

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